Per Interpol-Red Notice gesuchter Russe in Antalya gefasst
Ein 58-jähriger russischer Staatsbürger, der per Interpol-Red Notice gesucht wurde, ist in Antalya festgenommen worden.
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Ein russischer Staatsbürger, der per Interpol-Red Notice gesucht wurde, ist bei einer Operation auf einem Boot in Antalya gefasst worden.
Nach Angaben des Gouverneursamts von Antalya wurden die Teams des Küstenwachen-Gruppenkommandos Antalya aktiv, nachdem Informationen eingegangen waren, dass A.P. (58), der in Russland wegen Bestechung per Red Notice gesucht wird und gegen den ein dringender Haftbefehl vorliegt, auf dem Seeweg aus der Türkei ins Ausland fliehen wolle.
In Zusammenarbeit mit der Nachrichtendienstabteilung des Kommandos, schwimmenden Einheiten sowie mit Unterstützung der MİT-Regionaldirektion Antalya wurde eine Operation gegen ein unter ukrainischer Flagge fahrendes Segelboot vor der Küste Antalyas durchgeführt.
Bei der Operation wurden der von Interpol per Red Notice gesuchte russische Staatsbürger A.P., sein Sohn E.P., der aserbaidschanische Staatsbürger V.D. sowie der ukrainische Staatsbürger I.C. festgenommen.
GELD, AUSWEISE, TELEFONE, COMPUTER UND TABLET SICHERGESTELLT
Bei der Durchsuchung des Bootes wurden 7.000 Euro, 5.000 Dollar, 200 thailändische Baht, ein Personalausweis der Republik Türkei, ein russischer Ausweis, ein Reisepass, 4 Mobiltelefone, ein Laptop und ein Tablet sichergestellt.
2 PERSONEN FREIGELASSEN
Im Zuge der Operation wurde A.P. in Gewahrsam genommen, sein Sohn E.P. wurde an die Provinzdirektion für Migrationsverwaltung Antalya übergeben, da seine Aufenthaltserlaubnis in der Türkei abgelaufen war; die anderen beiden Personen wurden freigelassen.
Unterdessen wurde mitgeteilt, dass A.P. im Jahr 2021 die türkische Staatsbürgerschaft erhalten hatte und ihm diese im Jahr 2023 aufgrund des gegen ihn vorliegenden Haftbefehls der russischen Justizbehörden wieder entzogen wurde.