Pervin Buldan rudert nach Skandal-Äußerungen zurück: 'Aus dem Zusammenhang gerissen'

Pervin Buldan, Mitglied der İmralı-Delegation der DEM-Partei, ist nach ihren Äußerungen, die in der Öffentlichkeit für Empörung sorgten, zurückgerudert. Sie hatte zuvor behauptet: „Öcalan ist über die Sprache der Medien verärgert; Kommentare, die gegen den Prozess gerichtet sind, sind ein Problem der Regierung, da die Medien in der Hand der AKP liegen!“ Buldan behauptete nun, ihre Aussage sei aus dem Zusammenhang gerissen worden und sagte: „Ich bin offen für Kritik, aber gegen eine Lynchkampagne; das ist sehr falsch.“

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MHP-Chef Devlet Bahçeli ist der Architekt des neuen Öffnungsprozesses, den die Regierung als „Terrorfreies Türkiye“ bezeichnet und der gemeinsam mit der DEM-Partei und dem Terroristenführer Abdullah Öcalan geführt wird; die im türkischen Parlament (TBMM) eingerichtete Kommission setzt ihre Arbeit fort.

Pervin Buldan, Mitglied der İmralı-Delegation der DEM-Partei, erklärte kürzlich, dass der Anführer der Terrororganisation PKK, Abdullah Öcalan, mit der in den Medien allgemein verwendeten Sprache sehr unzufrieden sei. Buldan betonte, der Terroristenführer habe ernsthafte Kritik geäußert, und forderte mit der Aussage „Diese zu beseitigen, liegt in der Hand der Regierung“ indirekt eine Intervention der Regierung.

NEUE STELLUNGNAHME VON PERVIN BULDAN: ICH BIN SEHR TRAURIG

Nachdem ihre Worte in der Öffentlichkeit für Empörung gesorgt hatten, gab Buldan eine neue Erklärung ab. Sie ruderte zurück und teilte gegenüber Hilal Köylü Folgendes mit:

„Ich bin sehr, sehr traurig. Meine Worte wurden aus dem Zusammenhang gerissen. Ich bin offen für Kritik, aber gegen eine Lynchkampagne; das ist sehr falsch. Ich habe gesagt, dass ich unsere Sprache in eine Sprache des Friedens verwandeln möchte, das wurde aus dem Zusammenhang gerissen. Ich habe sehr viel für die Pressefreiheit gearbeitet. Ich möchte niemals, dass die Presse zum Schweigen gebracht wird, würde ich das wollen? Ich sage nicht, dass die Presse zum Schweigen gebracht werden soll. Ich möchte dazu aufrufen, eine Sprache des Friedens aufzubauen, ich möchte keinesfalls, dass die Medien schweigen, bitte lassen Sie uns den Frieden vergrößern. Ich sage nicht, dass jeder so oder so sprechen soll...“