Pfändungsschock bei der Stadtverwaltung Beşiktaş
Gegen die Stadtverwaltung Beşiktaş wurde aufgrund von Schulden in Höhe von 28 Millionen TL ein Pfändungsverfahren eingeleitet. Im Zuge der Pfändungsmaßnahmen wurden auch das Amtszimmer des Bürgermeisters sowie die Computer, über die die Personallöhne ausgezahlt werden, gepfändet.
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Gegen die Stadtverwaltung Beşiktaş wurde aufgrund von Factoring-Schulden in Höhe von 28 Millionen TL ein Pfändungsverfahren eingeleitet. Es wurde bekannt, dass die Pfändungsmaßnahmen seit drei Tagen andauern und Gegenstände in verschiedenen Etagen des Rathauses beschlagnahmt wurden. Auffällig bei den Pfändungsmaßnahmen ist, dass sich Bürgermeister Rıza Akpolat derzeit in Haft befindet.
AUCH GEGENSTÄNDE IM AMTSZIMMER GEPFÄNDET
Es wurde mitgeteilt, dass sämtliche Einrichtungsgegenstände im Amtszimmer des Bürgermeisters gepfändet wurden; neben Büromöbeln wie Sesseln, Tischen und Stühlen wurden auch zahlreiche Computer in die Pfändung einbezogen. Die Pfändungsmaßnahmen dauern in allen Etagen der Stadtverwaltung an.
Im Rahmen der Pfändung wurden auch die Computer beschlagnahmt, über die die Gehälter der städtischen Mitarbeiter ausgezahlt werden. Es wurde bekannt, dass diese Computer für die Lohnabrechnungen der Angestellten genutzt werden und für wichtige Verwaltungsvorgänge unerlässlich sind.
AUCH TMSF HAT PFÄNDUNGSBESCHLUSS GEFASST
Parallel zu den Pfändungsmaßnahmen gegen die Stadtverwaltung Beşiktaş hat sich auch der Einlagensicherungsfonds (TMSF) eingeschaltet. Der TMSF hat aufgrund einer Forderung von Aziz İhsan Aktaş gegenüber der Stadtverwaltung Beşiktaş in Höhe von 465 Millionen TL einen Pfändungsbeschluss gefasst. Es wurde berichtet, dass Aktaş insgesamt Forderungen in Höhe von 1,2 Milliarden TL geltend macht.