PKK-Stellungnahme zum 'Lösungsprozess': 'Wir werden uns an Öcalan orientieren'

Nach dem Terroranschlag auf TUSAŞ kam aus Kandil eine Stellungnahme zu einem 'neuen Lösungsprozess'.

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Nach dem Terroranschlag auf den Hauptsitz der Türkischen Luft- und Raumfahrtindustrie (TUSAŞ) in Ankara, bei dem fünf Menschen ihr Leben verloren und 22 weitere verletzt wurden, hat die PKK eine Erklärung zu den Kontakten veröffentlicht, die als "neuer Lösungsprozess" bewertet werden.

In der aus Kandil veröffentlichten Erklärung wurde der TUSAŞ-Anschlag nicht direkt für sich beansprucht, jedoch hieß es: "Sollte diese Aktion von unseren Kräften durchgeführt worden sein, wird die HPG die notwendige Erklärung abgeben. Diese Aktion hat jedoch absolut nichts mit dem entwickelten Prozess zu tun, wie es versucht wird darzustellen."

'EIN TREFFEN MIT ÖCALAN IST SEHR WICHTIG'

In der Erklärung, in der auf den Kontakt mit dem PKK-Anführer Abdullah Öcalan eingegangen wurde, hieß es: "Das kurdische Volk wird sich mit all seinen Strukturen und Komponenten an dem Prozess orientieren, den Anführer Apo entwickeln wird."

Die PKK erklärte zudem: "Am Mittwoch, dem 23. Oktober, fand ein Treffen mit Anführer Apo statt. Einige Botschaften, die Anführer Apo der Öffentlichkeit mitteilen wollte, wurden ebenfalls bekannt gegeben. Dass nach fünf Jahren ein Treffen mit Anführer Apo stattgefunden hat, ist sehr wichtig. Nachrichten von Anführer Apo durch dieses Treffen zu erhalten, hat uns, unser Volk und unsere Freunde sehr gefreut. Doch wie Anführer Apo selbst feststellte, ist die Isolation nicht aufgehoben, sie dauert an."

Die Terrororganisation forderte zudem die Aufhebung der Isolation für Öcalan.