Behauptung über einen „Tunceli-Plan“ in der Politik: DEM-Partei schließt Tür für „Zwischenwahl“-Szenario für İmamoğlu

Nach dem Vorstoß von CHP-Chef Özgür Özel für eine Zwischenwahl kam in politischen Kreisen die Behauptung einer „Tunceli-Formel“ für Ekrem İmamoğlu auf. Die DEM-Partei hat dem Szenario eines Rücktritts eines Abgeordneten jedoch eine klare Absage erteilt.

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Während der Aufruf von CHP-Chef Özgür Özel zu einer „Zwischenwahl“ eine neue Debatte in der politischen Agenda ausgelöst hat, ist in den Kulissen von Ankara eine bemerkenswerte Behauptung aufgetaucht. Es wurde behauptet, dass über eine „Tunceli-Formel“ für den unter Anklage stehenden Ekrem İmamoğlu diskutiert werde.

DIE AGENDA DER ZWISCHENWAHL WIRD HEISSER

Özgür Özel hatte daran erinnert, dass nach den Wahlen vom 14. Mai 2023 die Mandate von 8 Abgeordneten endeten, und darauf hingewiesen, dass 22 Abgeordnete zurücktreten könnten, um eine Entscheidung für eine Zwischenwahl zu ermöglichen. Nach diesem Vorstoß rückten die Diskussionen über Zwischenwahlen wieder in den Mittelpunkt der politischen Bühne.

DAS IN KULISSEN DISKUTIERTE SZENARIO

Der in politischen Kreisen geäußerten Behauptung zufolge war geplant, dass die DEM-Partei-Abgeordnete Ayten Kordu in Tunceli, das in der Großen Nationalversammlung der Türkei mit nur einem Abgeordneten vertreten ist, zurücktritt und Ekrem İmamoğlu bei der daraufhin stattfindenden Zwischenwahl als Kandidat aufgestellt wird.

DEM-PARTEI WIES BEHAUPTUNG ZURÜCK

Auf das besagte Szenario kam eine klare Antwort vonseiten der DEM-Partei. Laut Gesprächen der Journalistin Hilal Köylü mit Parteiquellen lehnt die DEM-Partei diese Option kategorisch ab. Parteifunktionäre wiesen die Behauptungen mit den Worten „Warum sollte unsere Abgeordnete aus Tunceli zurücktreten? Das kommt nicht infrage. Ein Rücktritt wird es nicht geben“ entschieden zurück.