Politikwissenschaftler Yılmaz: „Die Türkei wird ihrer Wahlen, ihrer Republik und ihrer Demokratie beraubt“

Die Reaktionen auf die Einsetzung eines Zwangsverwalters für den Istanbuler Provinzverband der Republikanischen Volkspartei (CHP) reißen nicht ab. Der Politikwissenschaftler Onur Alp Yılmaz betonte, dass versucht werde, die Türkei ihrer Wahlen zu berauben.

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Der Politikwissenschaftler Onur Alp Yılmaz bewertete die Entscheidung zur Einsetzung eines Zwangsverwalters für den CHP-Provinzverband Istanbul und betonte, dass dieser Prozess eine kritische Schwelle für die politische Ordnung in der Türkei darstelle.

Yılmaz argumentierte, dass die Regierung seit Monaten eine „Operation zur totalen Zerschlagung“ gegen die CHP führe, und äußerte sich wie folgt: „Der Prozess, der mit der Annullierung des Istanbuler Provinzparteitags begann, wird sich bis zum Parteitag fortsetzen. Die Türkei wird Schritt für Schritt ihrer Wahlen, ihrer Republik und ihrer Demokratie beraubt. Die CHP-Kader sollten aufhören, über das Geschlecht der Engel zu diskutieren, und diese Realität erkennen.“

Yılmaz erklärte, dass die Regierung in diesem Prozess alle Staatsapparate mobilisiert habe, während einige Kreise innerhalb der Opposition dem Irrtum erlegen seien, die Regierung durch die Teilnahme an Kommissionen „erweichen“ zu können.

Der Politikwissenschaftler unterstrich, dass die Geschehnisse nicht nur eine interne Angelegenheit der CHP seien, sondern eine Entwicklung, die die demokratische Zukunft der Türkei unmittelbar betreffe.