Polizei versteht keinen Spaß bei „Schulangriff“-Scherz: 17-jähriger Gymnasiast festgenommen

Nach den Schulangriffen in den Bezirken Siverek in Şanlıurfa und in Kahramanmaraş hat ein 17-jähriger Gymnasiast in Zonguldak ein Foto mit Drohinhalt in einer WhatsApp-Gruppe geteilt und wurde daraufhin von der Polizei festgenommen. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung wurden Patronen für Schreckschusswaffen sichergestellt.

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Nach den Schulangriffen ist die Sensibilität für Sicherheit an Schulen in der gesamten Türkei gestiegen; in Zonguldak kam es nun zu einem Vorfall, der die Polizei in Alarmbereitschaft versetzte.

Der 17-jährige Gymnasiast B.T.A. teilte in einer WhatsApp-Gruppe ein Foto und nahm dabei Bezug auf die Angriffe in anderen Provinzen.

6 Patronen in seiner Wohnung gefunden

Nach Hinweisen und den Beiträgen wurden die Teams der Jugendabteilung der Polizeidirektion Zonguldak auf Anweisung der Generalstaatsanwaltschaft Zonguldak aktiv und nahmen B.T.A. fest. Bei der Durchsuchung der Wohnung des Verdächtigen wurden im Schrank seines Zimmers 6 Patronen für eine Schreckschusswaffe gefunden. Das Mobiltelefon, das der Verdächtige mutmaßlich für den Vorfall verwendet hatte, wurde zur forensischen Untersuchung beschlagnahmt.

Verteidigung: „Ich wollte nur einen Scherz machen, die Patronen sind ein Andenken“

Es wurde bekannt, dass sich der festgenommene B.T.A. bei der ersten Befragung durch die Polizei mit den Worten „Ich habe nur einen Scherz gemacht“ verteidigte. B.T.A. behauptete, er habe den Beitrag in der WhatsApp-Gruppe nur gepostet, um seinen Freunden einen Streich zu spielen, und gab an, die in seinem Zimmer gefundenen Patronen als „Andenken“ aus seinem Dorf mitgebracht zu haben.

Wegen Knallkörpern im Klassenzimmer disziplinarisch belangt

Unterdessen fiel auch die disziplinarische Vorgeschichte des Verdächtigen auf. Es stellte sich heraus, dass B.T.A. zuvor eine andere Schule besuchte, jedoch aufgrund des Zündens von Knallkörpern im Klassenzimmer disziplinarisch belangt und an die Schule verwiesen wurde, die er derzeit besucht.

Die Verfahren gegen den Verdächtigen B.T.A. bei der Jugendabteilung dauern an; eine Überstellung an die Justizbehörden wird erwartet.