Polizeiblockade bei Syrien-Protest in Suruç: Auch Tuncer Bakırhan nahm teil

Im Bezirk Suruç in Şanlıurfa wurde ein Protestmarsch gegen die Konflikte in Syrien von der Polizei gestoppt. Nach dem Einsatz von Tränengas und Wasserwerfern erlebten die Teilnehmer, darunter der Ko-Vorsitzende der DEM-Partei, Tuncer Bakırhan, schwierige Momente.

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Eine Menschenmenge, die sich unter der Führung der Plattform Demokratischer Institutionen im Bezirk Suruç in Şanlıurfa versammelt hatte, kam zusammen, um in Richtung der syrischen Grenze bei Kobani zu marschieren.

In der Gruppe befanden sich neben dem Ko-Vorsitzenden der DEM-Partei, Tuncer Bakırhan, auch die EMEP-Abgeordnete Sevda Karaca, der EHP-Vorsitzende Hakan Öztürk, der ESP-Ko-Vorsitzende Murat Çepni, der SYKP-Ko-Vorsitzende Mertcan Titiz, die SODAP-Sprecherin Kezban Konukçu, die TÖP-Sprecherin Juliana Gözen und die KESK-Ko-Vorsitzende Ayfer Koçak sowie zahlreiche regionale Abgeordnete, Ko-Bürgermeister und Vertreter der Zivilgesellschaft.

Als der Marsch begann und sich die Gruppe durch das Stadtzentrum bewegte, wurde ihr Weg durch Polizeibarrikaden versperrt. Führungspersonen und Sicherheitsbehörden verhandelten lange über die Marschroute und Sicherheitsbedenken. Während die Verhandlungen noch andauerten, eskalierte die Lage jedoch, nachdem einige Personen aus der Menge begannen, Steine auf die Sicherheitskräfte zu werfen.

Die Polizei ging mit Tränengas und Wasserwerfern gegen die Menge vor. Während des Einsatzes waren viele Demonstranten, darunter auch Tuncer Bakırhan, von dem dichten Gas betroffen. Durch die Einkesselung der Gruppe durch die Sicherheitskräfte konnten der geplante Marsch und die vorgesehene Presseerklärung nicht durchgeführt werden.

Nach den Vorfällen hielt die Spannung zwischen Demonstranten und Polizei in den Seitenstraßen des Stadtzentrums noch längere Zeit an. Während die von der Polizei ergriffenen Maßnahmen zur Auflösung der beteiligten Gruppen auffielen, kehrte im Bereich des Protests nur schwer Normalität ein.