Polizeichef Selim Arıcı ließ Straßen für Studentenproteste öffnen: Anweisung „Nicht eingreifen“
Nach dem tödlichen Aufzugunglück im KYK-Wohnheim in Aydın, bei dem Zeren Ertaş ums Leben kam, protestierten Studenten in der ganzen Türkei. Während es an anderen Orten zu Zusammenstößen zwischen Studenten und Sicherheitskräften kam, gab der Polizeichef von Çanakkale, Selim Arıcı, die Anweisung, nicht gegen die Proteste der Studenten vorzugehen.
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In Aydın stürzte ein defekter Aufzug im KYK-Studentenwohnheim Güzelhisar ab, wobei Zeren Ertaş ums Leben kam. Studenten skandierten vor dem Wohnheim „Mörder-KYK“.
Nach dem Tod von Ertaş erhoben sich Studenten in vielen Teilen der Türkei. Bei den Protesten kam es wiederholt zu Konfrontationen mit den Sicherheitskräften.
Aufnahmen, in denen Sicherheitskräfte die Studenten, die gegen die KYK-Verwaltung protestierten, mit den Worten „Ich setze Pfefferspray ein, ich greife ein“ bedrohten, lösten in den sozialen Medien Empörung aus.
Die Bilder aus Çanakkale unterschieden sich jedoch von den anderen. Der Polizeipräsident der Provinz Çanakkale, Selim Arıcı, gab die Anweisung, nicht gegen die Studenten vorzugehen, die in Çanakkale protestierten. Er ermöglichte es den Studenten, die Angst vor einer Registrierung hatten, ohne Unterschrift in die Wohnheime zurückzukehren, und ließ alle Studenten mit Bussen der Bereitschaftspolizei zu ihren Wohnheimen bringen.
Çanakkale İl Emniyet Müdürü Selim Arıcı, Aydın’daki KYK yurdunda meydana gelen asansör faciasını protesto eden öğrenciler için yolları açtırdı.
— 12punto (@12puntocomtr) October 27, 2023
Arıcı, aynı zamanda öğrencilere müdahale edilmemesi talimatını verdi.https://t.co/fjguTCXHUe pic.twitter.com/aPpGPxobkP