Polizeieinsatz gegen TKP-Marsch gegen NATO-Gipfel in Ankara
Ein Marsch der Kommunistischen Partei der Türkei (TKP) gegen den NATO-Gipfel in Ankara wurde von der Polizei gestoppt; mehr als 100 Personen, darunter Parteifunktionäre, wurden festgenommen.
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Die Hauptstadt Ankara war unmittelbar vor dem NATO-Gipfel Schauplatz großflächiger Proteste. Mitglieder der Kommunistischen Partei der Türkei (TKP) versammelten sich auf dem Kızılay-Platz, um gegen den Gipfel zu demonstrieren und einen Marsch zu beginnen. Hunderte Parteimitglieder äußerten ihren Protest gegen die NATO mit Transparenten und Sprechchören. Während der Aktion, bei der vor allem der Slogan „Mörder-NATO, raus aus unserem Land!“ gerufen wurde, stoppten Polizeieinheiten den Demonstrationszug.
MEHR ALS 100 FESTNAHMEN
Trotz Verboten und Behinderungen griff die Polizei ein, als die Parteimitglieder ihre Aktion fortsetzen wollten. Nach den Auseinandersetzungen während des Einsatzes wurden mehr als 100 Personen, darunter auch TKP-Funktionäre, festgenommen. Es wurde bekannt, dass die Festgenommenen auf Polizeiwachen gebracht wurden. Die Sicherheitsvorkehrungen im Rahmen des Gipfels in Ankara sowie die Kontrollen bei öffentlichen Versammlungen wurden ebenfalls verschärft.