Präsident Erdoğan: Jeder trägt eine große Verantwortung für die Wahrung des Waffenstillstands in Gaza

Der AKP-Vorsitzende und Präsident Recep Tayyip Erdoğan erklärte: „Jeder trägt eine große Verantwortung für die Wahrung des Waffenstillstands in Gaza. Als internationale Gemeinschaft müssen wir unsere Bemühungen für eine Zwei-Staaten-Lösung fortsetzen.“

12punto

Erdoğan äußerte sich während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier.

Präsident Erdoğan sagte: „Wir beobachten eine Zunahme von Handlungen und Äußerungen, die Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Islamfeindlichkeit in Europa beinhalten. Dies beunruhigt auch die türkische Gemeinschaft.“

Erdoğan betonte: „Wir werden die Zusammenarbeit mit Deutschland im Kontext regionaler Themen wie den Entwicklungen in Syrien, der aktuellen Lage in Gaza und dem Krieg in der Ukraine fortsetzen. Ein Syrien, in dem dauerhafter Frieden und Wohlstand herrschen, ist unser aller Wunsch.“

Präsident Erdoğan fügte hinzu: „Jeder trägt eine große Verantwortung für die Wahrung des Waffenstillstands in Gaza. Als internationale Gemeinschaft müssen wir unsere Bemühungen für eine Zwei-Staaten-Lösung fortsetzen.“

Die wichtigsten Punkte aus den Erklärungen von Präsident Erdoğan lauten wie folgt:

„Letztes Jahr jährte sich das Freundschaftsabkommen zwischen der Türkei und Deutschland zum hundertsten Mal. Die hochrangigen Besuche der letzten Zeit und unsere Gespräche auf internationalen Plattformen sind der deutlichste Beweis für den engen Dialog zwischen den beiden Ländern.

In unseren Gesprächen haben wir neben den Schritten, die wir zur Vertiefung unserer bilateralen Zusammenarbeit unternehmen können, auch regionale Entwicklungen erörtert. Unsere wirtschaftlichen und handelspolitischen Beziehungen sind sehr stark. Wir setzen uns weiterhin dafür ein, unser Handelsvolumen zu steigern und gegenseitige Investitionen zu fördern.

Der Kampf gegen den Terrorismus, irreguläre Migration, die Visa-Frage, die Verteidigungsindustrie und Themen, die die türkische Gemeinschaft in Deutschland betreffen, standen ebenfalls auf unserer Agenda. 

Ich wünsche, dass die Wahlen, die am 23. Februar in Deutschland stattfinden werden, zu guten Ergebnissen führen. Die Sicherheit, der Wohlstand und das Wohlergehen der türkischen Gemeinschaft stehen ganz oben auf unserer Agenda mit Deutschland. Wir beobachten eine Zunahme von Handlungen und Äußerungen, die Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Islamfeindlichkeit in ganz Europa beinhalten. Diese Situation beunruhigt auch die türkische Gemeinschaft.“