Präsident Erdoğan traf sich mit Journalisten zum Iftar
Der AKP-Vorsitzende und Präsident Recep Tayyip Erdoğan kam im Präsidentenkomplex mit Journalisten und Autoren zu einem Iftar-Programm zusammen.
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Erdoğan empfing Journalisten und Autoren im Präsidentenkomplex zu einem Iftar-Programm. An dem Treffen, das auf großes Interesse stieß, nahmen zahlreiche Vertreter der Medienwelt teil.
Präsident Erdoğan äußerte sich nach dem Iftar zu wichtigen Themen.
Die Kernpunkte aus Erdoğans Erklärungen lauten wie folgt:
Ich freue mich sehr, mit Ihnen am selben Tisch zu sitzen und Sie im Haus der Nation willkommen zu heißen. Herzlich willkommen in unserem Präsidentenkomplex, diesem ehrenwerten Ort. Im Namen meiner Person und meiner Nation möchte ich allen Pressevertretern, die in unserem Land und im Ausland mit großem Einsatz und Hingabe, manchmal unter Einsatz ihres Lebens, ihre Aufgaben erfüllen, meinen Dank aussprechen.
Ich gratuliere den Pressevertretern, die nicht nur Nachrichten, sondern auch nach wahren und zuverlässigen Informationen streben, zum gesegneten Ramadan. Ich gratuliere allen unseren Journalisten und Autoren bereits jetzt zum Ramadan-Fest. Ich bete zu Gott um Gnade für unsere verstorbenen Kollegen, die durch ihre Nachrichten, Artikel und ihre prinzipientreue Haltung wichtige Werte für unsere Presse geschaffen haben, aber leider nicht mehr unter uns weilen.
"ICH GEDENKE DER 275 HELDENHAFTEN JOURNALISTEN, DIE ALS MÄRTYRER GEFALLEN SIND, MIT HÖCHSTEM RESPEKT"
Ich bete zu Gott um Gnade für den heute Morgen verstorbenen erfahrenen Reporter und Redakteur der Zeitung Sabah, Murat Keklikçi, sowie für alle Journalisten, die wichtige Werte für unsere Presse geschaffen haben, aber leider nicht mehr unter uns sind. Insbesondere gedenke ich mit höchstem Respekt der 275 heldenhaften Journalisten, die als Märtyrer gefallen sind, während sie versuchten, den Völkermord Israels in Gaza der Welt bekannt zu machen. Ich danke unserer Kommunikationsdirektion für dieses schöne Treffen.
Wie Sie wissen, bilden Journalisten und Autoren gewissermaßen das Gedächtnis der Gesellschaft. Die aktuellen Entwicklungen des Tages festzuhalten und die intellektuellen Spuren unseres Zeitalters in die Zukunft zu tragen, erfordert eine große Verantwortung. Diese Verantwortung zeigt sich manchmal in einem Nachrichtensatz, manchmal in einer Schlagzeile, manchmal in einem Leitartikel und manchmal in einem Buch, das noch viele Jahre gelesen wird.
Besonders für Angehörige von Berufen wie Journalismus und Schriftstellerei, die nach der Wahrheit streben, haben diese gesegneten Tage eine besondere Bedeutung und Wichtigkeit. Sie leisten mit Ihrer Feder, Ihrem Wort und Ihrer Arbeit einen sehr wichtigen Beitrag zum Denkklima dieser Gesellschaft.
Sie erfüllen einen lebenswichtigen öffentlichen Dienst, indem Sie bei Bedarf kritisieren, hinterfragen oder auch anerkennen und fördern.
Sie kämpfen auch gegen die Desinformation, die zur Plage unseres Zeitalters geworden ist, gehen der Quelle der Nachrichten auf den Grund und handeln mit Sensibilität, um unserem Volk die objektivsten und zuverlässigsten Informationen zu vermitteln. Manchmal inmitten von Kriegen und heißen Konflikten, manchmal in Krisen- und Katastrophengebieten, manchmal unter schwierigsten Gelände- und Klimabedingungen setzen Sie Ihr Leben aufs Spiel, damit die Gesellschaft Zugang zu verifizierten Nachrichten erhält.