Präsidium für Religionsangelegenheiten leitet rechtliche Schritte wegen Berichten über 'Huriye Martı' ein
In einer Erklärung des Präsidiums für Religionsangelegenheiten heißt es: „Gegen die Falschmeldungen, die in einer Weise verbreitet wurden, die der Botschaft des Programms völlig widerspricht und soziale Diskriminierung schürt, wurden die notwendigen rechtlichen Schritte eingeleitet.“
İHA
Das Präsidium für Religionsangelegenheiten (Diyanet) hat mitgeteilt, dass es rechtliche Schritte eingeleitet hat, nachdem Äußerungen der stellvertretenden Präsidentin Huriye Martı, die sie in einer Sendung von Diyanet TV bei der Erläuterung des Namens Gottes „eş-Şekûr“ (der Dankbare) getätigt hatte, aus dem Zusammenhang gerissen und verzerrt wurden. In der Erklärung von Diyanet heißt es dazu:
„In einigen visuellen und Printmedien sowie auf Social-Media-Plattformen sind Berichte und Beiträge erschienen, wonach die stellvertretende Präsidentin des Präsidiums für Religionsangelegenheiten, Huriye Martı, die Aussage getätigt haben soll: ‚Wenn Arme den Reichen nacheifern, nicht dankbar sind und undankbar sind, können sie auf dieser Welt niemals glücklich werden‘. Diese Behauptungen entsprechen in keiner Weise der Wahrheit.
In der 23. Folge der Sendung ‚Esma'dan İnsana‘ (Vom Namen zum Menschen) von Diyanet TV wurde mit Martı als Gast der Name Gottes ‚eş-Şekûr‘ erläutert. Dabei wurden Themen wie die Bedeutung der Dankbarkeit als moralische Haltung, die Wertschätzung der vorhandenen Gaben unter allen Umständen sowie der Verzicht auf Undankbarkeit und Neid behandelt.
Während der gesamten Sendung wurden die Wörter ‚reich‘ und ‚arm‘ kein einziges Mal verwendet; stattdessen wurde erklärt, dass Lob, Dankbarkeit und Danksagung islamische Tugenden sind, die jedem Menschen gut anstehen, ohne dabei irgendeine soziale Unterscheidung zu treffen. Gegen die Falschmeldungen, die in einer Weise verbreitet wurden, die der Botschaft des Programms völlig widerspricht und soziale Diskriminierung schürt, wurden die notwendigen rechtlichen Schritte eingeleitet.“