Prof. Dr. Ahmet Ercan warnt vor 7 Regionen
Die Aussagen von Wissenschaftlern zu Erdbeben stehen aufgrund der anhaltenden Erschütterungen im ganzen Land weiterhin im Fokus. Zuletzt nannte Prof. Dr. Övgün Ahmet Ercan sieben Regionen einzeln und erklärte: „Selbst wenn es nirgendwo sonst in der Türkei bebt, wird es hier passieren“.
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Nach der massiven Zerstörung durch die Erdbeben vom 6. Februar mit Zentrum in Kahramanmaraş warnen Erdbebenforscher weiterhin vor aktiven Verwerfungslinien und Regionen, in denen mit Beben zu rechnen ist, insbesondere in der Marmara-Region.
Prof. Dr. Övgün Ahmet Ercan wies auf sieben Regionen hin und sagte: „Selbst wenn es nirgendwo sonst in der Türkei bebt, wird es hier passieren“.
In einem Beitrag auf seinem Social-Media-Kanal äußerte sich Ercan wie folgt:
„Selbst wenn es nirgendwo sonst in der Türkei bebt, wird es in Karlıova-Bingöl, Erzincan, Denizli, im Sakarya-Becken, im Lesbos-Dreieck, am Kap Teke und in der Seenregion (Göller Bölgesi) geschehen.“
'FRÜHER ODER SPÄTER WIRD ES PASSIEREN'
Nach den jüngsten Erdbeben in Sivas und Adıyaman hatte der Erdbebenforscher Prof. Dr. Övgün Ahmet Ercan bereits auf die ostanatolische Verwerfungslinie aufmerksam gemacht und erklärt: „Anatolien setzt die weit verbreitete Spannung auf Landesebene mit einem Beben der Stärke 4,0 in Adıyaman, durch die Bitlis-Zagros-Überschiebung sowie mit einem Beben der Stärke 4,5 in Sivas-Gürün und entlang der nordanatolischen Verwerfung (KAK) fort. Dort, wo die Spannung den Widerstand des Bodens überwindet, wird früher oder später ein Erdbeben stattfinden.“