Prof. Dr. Hasan Ünal mit scharfer Kritik zu 'Öcalan': 'Sagen Sie mal, welchen Krieg haben wir eigentlich verloren?'
Der Professor für Internationale Beziehungen, Hasan Ünal, hat mit sehr scharfen Worten auf die jüngsten Diskussionen in der Öffentlichkeit und den Medien über Abdullah Öcalan reagiert. Ünal kritisierte den aktuellen Prozess unter Bezugnahme auf die politische Geschichte und fragte: 'Sagen Sie mal, welchen Krieg haben wir eigentlich verloren, dass all dies geschieht?'
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Der Experte für Internationale Beziehungen, Prof. Dr. Hasan Ünal, äußerte sich kritisch zu den aktuellen politischen Entwicklungen sowie den Diskussionen in den Medien und gab eine bemerkenswerte Erklärung ab.
Ünal, der sich insbesondere über das Ausmaß der Diskurse rund um Abdullah Öcalan empörte, griff das derzeitige politische Klima mit harten Worten an.
"Es ist schwer geworden, Nachrichten zu lesen, ohne sich zu übergeben"
Ünal brachte das Unbehagen zum Ausdruck, das die zunehmenden Diskussionen und die verwendete Sprache in der Öffentlichkeit ausgelöst haben, und erklärte, dass die Situation ein unerträgliches Maß erreicht habe.
Er verhehlte seine Empörung nicht und sagte: "Die Verherrlichungen von Öcalan haben einen Punkt erreicht, an dem es schwer geworden ist, die Nachrichten zu lesen, ohne sich zu übergeben."
Ein historischer Vergleich: "Kein Staat, der nicht besetzt wurde, ist in eine solche Lage geraten"
In seiner Erklärung verwies Prof. Dr. Ünal auf seine Expertise in den Bereichen Internationale Beziehungen und politische Geschichte und bezeichnete die politische Atmosphäre, in die die Türkei hineingezogen wird, als einen Zustand, den normalerweise nur Länder erleben, die einen Krieg verloren haben und besetzt wurden.
Ünal betonte, dass es in der Geschichte kein Beispiel dafür gebe, dass ein unabhängiger und souveräner Staat mit einem solchen Bild konfrontiert werde, und hielt fest:
"Ich habe in der politischen Weltgeschichte noch nie gelesen, dass ein Staat, der nicht in einem großen Krieg besiegt und dessen jeder Quadratmeter Boden besetzt wurde, in eine solche Lage geraten ist oder in eine solche gedrängt wurde."
"Welchen Krieg haben wir verloren?"
Ünal unterstrich, dass die fraglichen Diskussionen nicht mit der Würde eines souveränen Staates vereinbar seien, und beendete seine Erklärung mit jener eindringlichen, vorwurfsvollen Frage an die politische Institution und die Öffentlichkeit:
"Sagen Sie mal, welchen Krieg haben wir eigentlich verloren, dass all dies geschieht?"
Dieser scharfe Vorstoß von Ünal wurde als einer der deutlichsten Einwände gegen die jüngsten politischen Entwicklungen und die Veränderungen im Diskurs registriert.