Protest der Hinterbliebenen von Gefallenen und Veteranen im Güvenpark am 27. Tag: „Es reicht“

Die Hinterbliebenen von Gefallenen und Veteranen, die ihren Sitzstreik im Ankaraer Güvenpark fortsetzen, fordern gleiche Versorgungsansprüche ohne Ansehen des Dienstgrades.

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Der Sitzstreik, den Hinterbliebene von Gefallenen und Veteranen aus verschiedenen Provinzen der Türkei in Ankara im Güvenpark begonnen haben, hat den 27. Tag erreicht. Die Teilnehmer der Aktion betonen, dass sie gleiche Versorgungsansprüche ohne Ansehen des Dienstgrades fordern.

Bei der Aktion im Güvenpark äußerten Veteranen und Hinterbliebene von Gefallenen ihre Forderungen.

Neben dem Ausharren im Güvenpark ist auch der Hungerstreik in den 6. Tag gegangen. Die auf dem Platz versammelten Hinterbliebenen und Veteranen betonten, dass ihre Forderungen kein „Almosen“, sondern ein Kampf um ihre Rechte seien.

Ein Veteran, der bei der Aktion sprach, reagierte auf die Äußerungen von Vizepräsident Cevdet Yılmaz, wonach die Türkei eines der Länder sei, das sich am meisten um die Hinterbliebenen von Gefallenen und Veteranen kümmere. Der Veteran sagte: „Sie sollen uns unsere Rechte geben, wir wollen nichts anderes. Wir wollen kein Almosen.“

Derselbe Veteran schilderte auch die wirtschaftlichen Schwierigkeiten, die er aufgrund von Gesundheitsausgaben und den Behandlungsprozessen seiner Familienangehörigen erlebe. Er erklärte, er habe sein Kind zur Behandlung von Diyarbakır nach Ankara gebracht und sagte, dass die Kosten für sie untragbar geworden seien.

Ich habe mir die Zähne ausgebissen, um die Behandlung meines Kindes zu finanzieren, und kann mir selbst keinen Zahnersatz leisten. Sie sollen uns unsere Rechte geben, damit wir unsere Zähne machen lassen können. Ich kann mich überhaupt nicht behandeln lassen.

— Ein Veteran, der an der Aktion im Güvenpark teilnimmt

Der Veteran, der angab, 1988 verwundet worden zu sein und seit langem mit gesundheitlichen Problemen zu leben, sagte, er leide unter Atemnot, habe Stents im Herzen und habe selbst auf ebener Strecke Schwierigkeiten, kurze Strecken zu gehen.

Die Demonstranten argumentieren, dass ihnen vor laufenden Kameras zwar lobende Worte entgegengebracht würden, ihre Probleme im Alltag jedoch nicht gelöst würden. Der Veteran beendete seine Worte mit dem Ausruf: „Es reicht jetzt, es reicht.“