Protest gegen ÇEDES, Fokus auf Pädagogik und Psychologie: Pädagoge zur Stellungnahme vorgeladen
In Bursa sieht sich Serkan Bebek, Provinzvertreter der TÖB-SEN, der sich gegen das ÇEDES-Programm ausgesprochen hat, mit einem Disziplinarverfahren und einer drohenden Verwarnung konfrontiert.
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Das in der Öffentlichkeit häufig diskutierte ÇEDES-Projekt wird in allen 81 Provinzen mit unvermindertem Tempo fortgesetzt.
Zuletzt erklärte Serkan Bebek, Provinzvertreter der TÖB-SEN, dass seine gewerkschaftlichen Aktivitäten gegen ÇEDES und religiöse Gruppierungen als disziplinarisches Vergehen gewertet wurden und er vom Bezirksdirektorat für Nationale Bildung in Osmangazi zur Abgabe einer Stellungnahme vorgeladen wurde.
Wie BirGün berichtet, gab Bebek an, landesweit aufsehenerregende Aktionen gegen ÇEDES organisiert zu haben, was das Bezirksdirektorat für Bildung verärgert habe. Bebek betonte, dass die durchgeführten Aktivitäten das Potenzial hätten, der Pädagogik und Psychologie der Kinder zu schaden. Zudem behauptete er, dass die Realitäten in Bezug auf religiöse Gruppierungen ignoriert würden und die eigentlichen Verantwortlichen geschützt würden.
(Serkan Bebek)
ÖFFENTLICHE STELLUNGNAHME GEPLANT
Bebek kündigte an, am Montag, den 5. August, nach seiner Stellungnahme gegenüber dem Bezirksdirektorat für Bildung eine Presseerklärung abzugeben. In dieser Erklärung wolle er die in der Region ignorierten Fakten über religiöse Gruppierungen sowie die Situation der Schüler und Familien, die in diese Gruppierungen gedrängt werden, öffentlich machen. Bebek betonte, dass sein Kampf durch den ausgeübten Druck nicht eingeschüchtert werden könne und er ihn entschlossen fortsetzen werde.