Proteste an der Boğaziçi-Universität dauern an: Zutrittsverbot für Studierende
Studierende, die ihre Proteste gegen die eingesetzten Rektoren an der Boğaziçi-Universität fortsetzen, wurden nun mit einem Zutrittsverbot belegt. Mindestens 20 Studierende, deren Campus-Ausweise annulliert wurden, machten den Vorfall über soziale Medien öffentlich.
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Am Morgen mussten zahlreiche Studierende, die den Campus Süd betreten wollten, um an ihren Vorlesungen teilzunehmen, feststellen, dass ihre Zugangskarten gesperrt worden waren.
In einer Erklärung über den Social-Media-Account Boğaziçi TV wurde bekannt gegeben, dass mindestens 20 Studierenden der Zutritt zum Campus verwehrt wurde.
VERBOT FOLGT AUF CAFÉ-BESETZUNG
Während von offizieller Seite keine Stellungnahme zu dem Zutrittsverbot erfolgte, kam es zu den Sperren im Nachgang eines Café-Boykotts an der Universität. Über 1000 Studierende hatten am 10. Februar gegen die hohen Preise des neu eröffneten Cafés protestiert und dabei Transparente mit Aufschriften wie „Wir kommen mit unserem günstigen Kaffee an eure teuren Tische“ und „Kein Durchkommen für das Kapital an der Boğaziçi“ gezeigt.
Die Studierenden, die das Café besetzten, begannen damit, in dem von ihnen als „Besetzungs-Café“ bezeichneten Ort ihren eigenen Tee und Kaffee zuzubereiten.