Prozess zum Bombenanschlag auf der Istiklal-Straße vertagt
Die fünfte Anhörung im Prozess zum Bombenanschlag auf der Istiklal-Straße, einem der Wahrzeichen Istanbuls, bei dem am 13. November 2022 sechs Menschen ums Leben kamen und 99 weitere verletzt wurden, fand heute vor dem 13. Schwurgericht in Istanbul statt. Das Gericht vertagte die Verhandlung zur Urteilsverkündung auf den 26. April.
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Auf der Istanbuler Istiklal-Straße in Taksim fand heute vor dem 13. Schwurgericht in Istanbul die fünfte Anhörung im Prozess gegen 36 Angeklagte statt, die im Zusammenhang mit dem Bombenanschlag vom 13. November 2022 angeklagt sind, bei dem 6 Menschen starben und 99 verletzt wurden.
Ahlam Albashir und fünf weitere Angeklagte wurden zur Anhörung vorgeführt, einige weitere Angeklagte wurden per Video- und Audiosystem (SEGBİS) zugeschaltet.
Während der Anhörung wiesen die Angeklagten die gegen sie erhobenen Vorwürfe zurück. Ahlam Albashır, die keine Verteidigung vorbrachte, sagte: "Ich habe nichts zu sagen."
Das Gericht verkündete seine Zwischenentscheidung, ordnete die Fortdauer der Untersuchungshaft für 10 inhaftierte Angeklagte an und vertagte die Verhandlung zur Urteilsverkündung auf den 26. April.
In seinem Plädoyer forderte der Staatsanwalt für Ahlam Albashır insgesamt 7-mal lebenslange Haft unter erschwerten Bedingungen sowie eine Freiheitsstrafe zwischen 1.949,5 und 3.009 Jahren wegen der Straftatbestände: 'Störung der Einheit und Integrität des Staates', 'Mitgliedschaft in einer bewaffneten Terrororganisation', 'vorsätzlicher Mord an einem Kind durch Bombenanschlag', 5-mal 'vorsätzlicher Mord durch Bombenanschlag', 99-mal 'versuchter vorsätzlicher Mord durch Bombenanschlag' sowie 'unerlaubter Besitz oder Weitergabe gefährlicher Stoffe'.