Rasim Ozan Kütahyalı hatte es behauptet: Fatih Altaylı zur Aussage vorgeladen
Rasim Ozan Kütahyalı hatte behauptet: 'Es gibt Bewegungen innerhalb des Staates. Fatih Altaylı wird etwas zustoßen, aber ich weiß nicht, was.' Der Journalist Fatih Altaylı wurde nun zur Aussage vorgeladen.
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Rasim Ozan Kütahyalı hatte über seinen Social-Media-Account eine Reihe von Behauptungen gegen Fatih Altaylı aufgestellt.
Kütahyalı hatte erklärt: "Es gibt Bewegungen innerhalb des Staates. Der muslimische und konservative Flügel des Regimes fordert die Verhaftung von Altaylı. Altaylı wird etwas zustoßen, aber ich weiß selbst nicht, was. Dass er von einem Jungen im Alter des Sohnes eines frommen Mannes, der die islamische Flagge trägt, verprügelt wurde und Altaylı diese Gewalt auch noch lobte, hat im muslimischen Flügel des Staates, ja sogar im nationalistisch-konservativen Flügel, für Empörung gesorgt."
BEHAUPTUNGEN BESTÄTIGT
Die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul hat von Amts wegen ein Ermittlungsverfahren gegen Altaylı wegen "Verherrlichung von Straftaten und Tätern" eingeleitet. Grund dafür ist ein Beitrag auf seinem Social-Media-Account, in dem er den Verdächtigen E.A. mit den Worten "Gut gemacht" (wörtlich: "Gesundheit für deine Hand") lobte, nachdem dieser am 1. Januar bei der Demonstration "Barmherzigkeit für unsere Märtyrer, Unterstützung für Palästina, Verfluchung Israels" in Istanbul den Teilnehmer İsmail Aydemir mit einem Faustschlag angegriffen hatte.
ZUR AUSSAGE VORGELADEN
Darüber hinaus hat die Generalstaatsanwaltschaft ein weiteres, separates Ermittlungsverfahren gegen Altaylı wegen "öffentlicher Anstiftung eines Teils der Bevölkerung zu Hass und Feindseligkeit sowie deren Herabwürdigung" eingeleitet. Dies bezieht sich auf Äußerungen, die er in einem am 24. Dezember 2023 auf einer Videoplattform veröffentlichten Video gegenüber Teilnehmern der in Ankara abgehaltenen "Kundgebung gegen Israel und die PKK" getätigt hatte.
Wie zu erfahren war, wurde Altaylı im Rahmen dieser Ermittlungen als Beschuldigter zur Aussage vorgeladen.