Razzia bei Ağaç ve Peyzaj A.Ş.: 4 Personen unter richterlicher Aufsicht, Haftantrag für 20 Personen

Die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul hat eine Erklärung zu den Ermittlungen gegen die Ağaç ve Peyzaj A.Ş., ein Tochterunternehmen der Stadtverwaltung Istanbul (İBB), abgegeben.

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Von den 24 Personen, die nach der Razzia bei der Ağaç ve Peyzaj A.Ş. festgenommen und dem Gericht überstellt wurden, wurden 4 unter richterlicher Aufsicht freigelassen. Die restlichen 20 Personen wurden mit dem Antrag auf Untersuchungshaft dem zuständigen Friedensgericht überstellt.

In der Erklärung der Generalstaatsanwaltschaft wurde mitgeteilt, dass im Rahmen der Ermittlungen zu den Aktivitäten einer angeblich unter der Führung von Ekrem İmamoğlu gegründeten kriminellen Vereinigung untersucht werde, ob über das Tochterunternehmen ein „unrechtmäßiges und fingiertes Ausschreibungssystem“ betrieben und Ausschreibungen manipuliert wurden.

Es wurde festgehalten, dass von den 24 Verdächtigen, die bei der am 8. Mai 2026 durchgeführten Operation festgenommen und am 11. Mai dem Gericht überstellt wurden, für Alkan Başçiftçi, Ekrem Ofluoğlu, Fatih Yağcı und Yasin Çağatay Seçkin die Freilassung unter richterlicher Aufsicht beantragt wurde.

Die restlichen 20 Verdächtigen wurden demnach mit dem Antrag auf Untersuchungshaft dem Friedensgericht überstellt.

Die Erklärung der Generalstaatsanwaltschaft lautet wie folgt:

"Im Rahmen der Ermittlungen unserer Generalstaatsanwaltschaft zu den Handlungen einer kriminellen Vereinigung, die unter der Führung von Ekrem İmamoğlu gegründet worden sein soll, wurde im Zuge der am 08.05.2026 durchgeführten Operation gegen die Vorwürfe ermittelt, dass die Organisation über das Tochterunternehmen Ağaç ve Peyzaj A.Ş. ein unrechtmäßiges, fingiertes Ausschreibungssystem betrieben und Ausschreibungen manipuliert habe. Von den 24 am 11.05.2026 dem Gericht überstellten Verdächtigen wurden für Alkan Başçiftçi, Ekrem Ofluoğlu, Fatih Yağcı und Yasin Çağatay Seçkin die Freilassung unter richterlicher Aufsicht und für die restlichen 20 Verdächtigen die Untersuchungshaft beim Friedensgericht beantragt. Dies wird der Öffentlichkeit zur Kenntnis gebracht."