Razzia gegen die Terrororganisation DHKP-C in Istanbul

Im Rahmen von Ermittlungen der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft gegen die Terrororganisation DHKP-C wurden vier Verdächtige festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, aus dem Ausland überwiesene Gelder zur Verschleierung der Nachverfolgung in bar in Umlauf gebracht und finanzielle Transaktionen zur Unterstützung inhaftierter Organisationsmitglieder sowie deren Angehöriger getätigt zu haben.

İHA

Im Zuge von drei separaten Ermittlungsverfahren, die vom Büro für die Untersuchung von Terrorfinanzierung und Geldwäsche der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft gegen die bewaffnete Terrororganisation DHKP-C geführt werden, wurden Durchsuchungen an Adressen in den Stadtteilen Ataşehir, Küçükçekmece und Maltepe durchgeführt. Diese wurden auf Grundlage von MASAK-Daten, HTS/BAZ-Analysen, Organisationsstrukturschemata und weiteren Erkenntnissen zur Finanzierung linker marginaler bewaffneter Terrororganisationen identifiziert.

Im Rahmen der Ermittlungen wurden vier Verdächtige identifiziert, denen vorgeworfen wird, aus dem Ausland erhaltene Gelder zur Verschleierung der Nachverfolgung in bar in Umlauf gebracht und finanzielle Transaktionen zur Unterstützung inhaftierter Organisationsmitglieder sowie deren Angehöriger getätigt zu haben.

Die Anti-Terror-Abteilung der Istanbuler Polizeidirektion führte daraufhin eine simultane Operation an fünf verschiedenen Adressen durch. Infolge der Operation wurden die vier Verdächtigen festgenommen.

Darüber hinaus wurden an den durchsuchten Adressen Materialien beschlagnahmt, die als Beweismittel eingestuft werden.