Razzia gegen illegale Wetten in Ankara: 86 Festnahmen
Bei einer Razzia gegen Verdächtige, die illegale Wetten und virtuelles Glücksspiel anboten, wurden in Ankara 86 Personen festgenommen.
İHA
Im Rahmen einer Untersuchung, die unter der Koordination der Generalstaatsanwaltschaft Ankara/Büro für Ermittlungen bei Cyberkriminalität durch Teams des Betrugsdezernats der Polizeidirektion Ankara durchgeführt wurde, fand eine groß angelegte Operation gegen Verdächtige statt, die illegale Wetten und virtuelles Glücksspiel anboten. Bei der Operation wurden 86 Verdächtige festgenommen.
In den MASAK-Analysen, die im Rahmen der seit 2024 laufenden Ermittlungen durchgeführt wurden, wurden auf Bankkonten und Krypto-Vermögenskonten von Personen, die als Teil einer organisierten Struktur agierten, Geldtransaktionen in Höhe von insgesamt 5,3 Milliarden TL festgestellt. Die Untersuchungen ergaben, dass zahlreiche Personen Geldtransfers an illegale Wett- und virtuelle Glücksspielseiten tätigten und dass die Verdächtigen Bankkonten zur Nutzung auf diesen Seiten bereitstellten und die Geldtransfers über diese Konten organisierten.
Es wurde festgestellt, dass die Verdächtigen versuchten, die Nachverfolgung der Geldbewegungen zu erschweren, indem sie die auf den Konten gesammelten Gelder auf verschiedene andere Bankkonten und Krypto-Vermögenskonten überwiesen. Zudem wurde ermittelt, dass sie ihre Aktivitäten fortsetzten, indem sie die Adressen der illegalen Wettseiten, für die Zugangssperren verhängt wurden, ständig änderten. Im Zuge der Ermittlungen wurde festgestellt, dass über 414.621 separate Konten, die mit illegalen Wett- und virtuellen Glücksspielaktivitäten in Verbindung stehen, Geldein- und -ausgänge stattfanden.
In Ankara wurde eine simultane Operation durchgeführt. Bei der Razzia wurden 86 Personen gefasst. Auf die Frage zu Kontobewegungen von über 20 Millionen TL leugneten die Verdächtigen die Organisation illegaler Wetten und gaben an: "Ich habe keine Wetten angeboten, ich habe gewettet. Ich habe dieses Geld durch das Spielen gewonnen."
Nach Abschluss der erforderlichen Verfahren wurden 44 der Verdächtigen den Justizbehörden überstellt und inhaftiert.