Razzia gegen kriminelle Vereinigung mit Sitz in Istanbul: Verfahren gegen 90 Verdächtige eingeleitet, 50 Festnahmen
Bei einer groß angelegten Operation unter der Koordination der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul-Anatolien wurden 50 Personen festgenommen, die der bewaffneten kriminellen Vereinigung unter der Führung des Anführers mit dem Codenamen „Piro“ angehören.
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Unter der Koordination des Büros für die Ermittlung organisierter Kriminalität der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul-Anatolien wurde am Morgen eine groß angelegte Operation gegen kriminelle Vereinigungen durchgeführt.
Laut der Erklärung der Generalstaatsanwaltschaft wurde im Rahmen der Ermittlungen gegen die bewaffnete kriminelle Vereinigung, die unter der Führung von U.Ş. mit dem Codenamen „Piro“ agierte, festgestellt, dass die Organisation versuchte, von Opfern unter dem Vorwand von „Strafzahlungen“ Geld und materielle Vorteile zu erlangen. Zu diesem Zweck habe sie bewaffnete Angriffe auf Geschäftsräume verübt und versuchte Erpressungen begangen.
Im Zuge der Ermittlungen wurde festgestellt, dass die Organisation in einer hierarchischen Struktur mit einer Befehlskette agierte. Es wurde aufgedeckt, dass die Mitglieder der Organisation insgesamt 31 separate Taten begangen haben, an denen 94 Verdächtige beteiligt waren.
Auf Anweisung der Generalstaatsanwaltschaft wurden zeitgleich Operationen in Istanbul sowie in Diyarbakır, Kastamonu, Ağrı und Burdur durchgeführt. Bei der Operation wurden bisher 50 Verdächtige festgenommen; die Arbeiten zur Ergreifung der weiteren Verdächtigen dauern an. Zudem wurde festgestellt, dass sich 26 Personen, die Teil der Ermittlungen sind, bereits als Untersuchungshäftlinge oder Strafgefangene in Justizvollzugsanstalten befinden.
In der Erklärung der Generalstaatsanwaltschaft hieß es: „Um die öffentliche Sicherheit und den Frieden zu wahren und sicherzustellen, dass die Gesellschaft innerhalb der Rechtsordnung sicher leben kann, werden die Arbeiten zur Enttarnung und Zerschlagung krimineller Vereinigungen akribisch fortgesetzt.“
Es wurde mitgeteilt, dass die Arbeiten zur vollständigen Aufklärung der Ermittlungen andauern.