Razzia wegen Korruptionsverdachts im israelischen Verkehrsministerium
Die israelische Polizei hat im Rahmen einer Untersuchung wegen des Vorwurfs der „Bevorzugung“ lokaler Amtsträger durch Verkehrsministerin Miri Regev die Büros des Verkehrsministeriums in Westjerusalem durchsucht.
İHA
In Israel hat die Polizei Ermittlungen wegen des Verdachts auf „Betrug“ und „Amtsmissbrauch“ im Zusammenhang mit den Aktivitäten des Verkehrsministeriums eingeleitet, nachdem Medienberichte über eine systematische „Bevorzugung“ lokaler Amtsträger durch Verkehrsministerin Miri Regev, die ihr politische Unterstützung zukommen ließen, bekannt wurden.
Im Rahmen der Korruptionsermittlungen führte die Polizei eine Razzia in den Büros des Verkehrsministeriums in Westjerusalem durch, durchsuchte die Räumlichkeiten und beschlagnahmte diverse Dokumente.
Die Polizei machte keine Angaben dazu, ob Ministerin Regev selbst Gegenstand der Ermittlungen ist.
In israelischen Medienberichten wurde behauptet, dass Regev Städte danach sortiert habe, wie stark sie sie bei den Vorwahlen der Likud-Partei unterstützten, und dass sie Städten und Kommunen je nach Grad ihrer Unterstützung Vergünstigungen gewährt habe.