Reaktion aus dem Libanon auf Israel nach Pager-Explosionen
Die libanesische Regierung verurteilte die Pager-Explosionen, die im Land zu zahlreichen Toten und Verletzten führten.
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Die libanesische Regierung hat die Pager-Explosionen, die sich in vielen Teilen des Landes ereigneten und zu Todesfällen führten, scharf verurteilt.
In der Erklärung wurde betont, dass dieser Angriff Israels eine schwerwiegende Verletzung der Souveränität des Libanon darstelle und ein Verbrechen sei. Zudem gab die Regierung bekannt, dass sie Kontakt zu den Vereinten Nationen und den betroffenen Ländern aufgenommen habe.
Das libanesische Außenministerium kündigte zudem an, den Vorfall vor den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zu bringen. In der Erklärung des Ministeriums hieß es: „Der Cyberangriff Israels wird auf das Schärfste verurteilt; dieser Angriff wird als ein vorsätzlicher Versuch gewertet, die Spannungen gegenüber dem Libanon zu eskalieren.“
Auch die Hisbollah machte Israel in einer schriftlichen Erklärung vollumfänglich für den Angriff verantwortlich und betonte, dass diese Tat nicht ungestraft bleiben werde. Mit der Aussage „Israel wird den Preis für diesen sündhaften Angriff zahlen“ wurde ein Signal für eine mögliche Vergeltung gegen Israel gegeben.
WAS WAR PASSIERT?
Im Libanon kam es zu gleichzeitigen Explosionen von Pagern, die von Hisbollah-Mitgliedern verwendet wurden.
Das libanesische Gesundheitsministerium hatte erklärt, dass durch die Explosion der von Hisbollah-Mitgliedern genutzten Pager im ganzen Land 9 Menschen, darunter ein Kind, ums Leben gekommen seien und etwa 2800 Personen verletzt wurden, von denen sich etwa 200 in einem kritischen Zustand befänden.
An der israelisch-libanesischen Grenze ist seit dem 8. Oktober 2023 eine Zunahme der Spannungen in den jüngsten Tagen zu beobachten.