Reaktion der CHP auf das Gerichtsurteil zur stellvertretenden Bürgermeisterwahl in Yüreğir: Der Wählerwille wurde ignoriert
Der CHP-Sprecher Müslim Sarı äußerte sich kritisch zu einem Gerichtsurteil bezüglich der Wahl des stellvertretenden Bürgermeisters im Gemeinderat von Yüreğir in Adana.
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Sarı von der CHP erklärte, dass der CHP-Kandidat im vierten Wahlgang mit 19 Stimmen gewonnen habe. Dennoch sei es rechtswidrig, dass die 19 Stimmen aus dem dritten Wahlgang als absolute Mehrheit gewertet und das Amt dem AKP-Kandidaten Tarık Özünal übertragen wurde.
Sarı veröffentlichte eine schriftliche Erklärung auf seinem Social-Media-Konto bezüglich der Wahl des stellvertretenden Bürgermeisters im Gemeinderat von Yüreğir in Adana.
Müslim Sarı äußerte sich in seiner Erklärung wie folgt:
"Der Gemeinderat von Yüreğir in Adana besteht aus 38 Mitgliedern, den Bürgermeister eingeschlossen. Im dritten Wahlgang der Wahl zum stellvertretenden Bürgermeister erhielt die CHP 18 Stimmen, die AKP 19 Stimmen.
Die für eine Wahl in diesem Durchgang erforderliche Stimmenzahl lag bei 20. Somit konnte im dritten Wahlgang kein Kandidat gewählt werden.
Im vierten Wahlgang sollte der Kandidat mit den meisten Stimmen gewählt werden. Die CHP erhielt 19 Stimmen, die AKP 17 Stimmen, eine Stimme wurde für ungültig erklärt. Mit diesem Ergebnis hat der CHP-Kandidat die Wahl gewonnen.
Trotzdem ist die Annullierung des vierten Wahlgangs und die Übertragung des Amtes an Tarık Özünal mit der Begründung, er habe im dritten Wahlgang mit 19 Stimmen die absolute Mehrheit erreicht, eine Missachtung des Wählerwillens.
Diese Entscheidung ist eindeutig rechtswidrig. Der Wille des Gemeinderats von Yüreğir kann nicht durch ein Gerichtsurteil umgekehrt werden. Gegen diese Entscheidung werden alle erforderlichen rechtlichen Schritte eingeleitet."