Reaktion der CHP auf neues Ermittlungsverfahren gegen İmamoğlu: Die Waage, deren Einstellung ihr verdorben habt, wird auch euch wiegen

Gegen den im Marmara-Gefängnis in Silivri inhaftierten Oberbürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, wurde ein neues Ermittlungsverfahren wegen des Vorwurfs der 'Beleidigung eines Amtsträgers' eingeleitet. Nach dieser Entwicklung äußerte sich der stellvertretende CHP-Fraktionsvorsitzende Gökhan Günaydın kritisch.

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Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Cumhuriyet Halk Partisi (CHP), Gökhan Günaydın, reagierte auf die Einleitung eines neuen Ermittlungsverfahrens gegen Ekrem İmamoğlu mit den Worten: "Was ist aus der Unantastbarkeit der Verteidigung geworden? Was ist mit Artikel 128 des türkischen Strafgesetzbuches (TCK), den einschlägigen Urteilen des Kassationshofs, des Verfassungsgerichts und des EGMR?"

Günaydın, der scharf auf das neue Ermittlungsverfahren gegen İmamoğlu reagierte, teilte auf seinem Social-Media-Account Folgendes mit:

"Gegen Ekrem İmamoğlu wurde ein neues Ermittlungsverfahren eingeleitet und er wurde für morgen zur Aussage in den Segbis-Raum des Gefängnisses geladen.

Was ist der Grund? Er wird im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wegen des Vorwurfs der 'Beleidigung eines Amtsträgers aufgrund seiner Dienstausübung' zur Aussage geladen, weil er sich am Morgen des 23. März 2025, dem vierten Tag seiner Inhaftierung, als er mit 15,5 Millionen Stimmen zum Präsidentschaftskandidaten der CHP gewählt worden war und gleichzeitig in Gewahrsam saß, gegenüber zwei Staatsanwälten geäußert hatte.

Fragen wir: Was ist aus der Unantastbarkeit der Verteidigung geworden? Was ist mit Artikel 128 des TCK, den einschlägigen Urteilen des Kassationshofs, des Verfassungsgerichts und des EGMR? Ich rufe diejenigen an, die sich in der Spirale aus Ermittlung, Aussage, Strafverfolgung und Strafe verloren haben: Die Waage, deren Einstellung ihr verdorben habt, wird eines Tages auch euch wiegen..."