Reaktion des Außenministeriums auf die EU

Der Sprecher des Außenministeriums, Öncü Keçeli, erklärte: „Dass die Europäische Union (EU) aus politischen Motiven einseitige Erklärungen zu einem sensiblen Thema mit rechtlichen und technischen Dimensionen wie der maritimen Grenzziehung abgibt, dient nicht dem regionalen Frieden und der Stabilität.“

İHA

Der Sprecher des Außenministeriums, Öncü Keçeli, äußerte sich auf seinem Social-Media-Account zu den Ergebnissen des EU-Gipfels wie folgt: „Die auf dem Gipfeltreffen der Europäischen Union (EU) am 26. Juni 2025 angenommenen Schlussfolgerungen zeigen, dass Griechenland und die GKRK weiterhin versuchen, der EU ihre maximalistischen Forderungen aufzuzwingen, die dem Völkerrecht und dem Grundsatz der Billigkeit widersprechen.

Das 2019 zwischen der Türkei und Libyen geschlossene Memorandum über die Abgrenzung der maritimen Zuständigkeitsgebiete im Mittelmeer ist ein vollständig mit dem Völkerrecht vereinbares Abkommen, das zeigt, dass unser Land niemals zulassen wird, dass seine legitimen Rechte und Interessen verletzt werden.“

In seiner Erklärung, in der er betonte, dass die EU alle ihre Mitglieder dazu aufrufen sollte, das Völkerrecht zu achten, sagte Keçeli: „Dass die EU aus politischen Motiven einseitige Erklärungen zu einem sensiblen Thema mit rechtlichen und technischen Dimensionen wie der maritimen Grenzziehung abgibt, dient nicht dem regionalen Frieden und der Stabilität.

In diesem Zusammenhang muss die EU, anstatt Forderungen zu übernehmen, die keine rechtliche Gültigkeit besitzen, alle ihre Mitglieder dazu aufrufen, das Völkerrecht zu achten. Die Türkei wird ihre legitimen Rechte und Interessen im östlichen Mittelmeer weiterhin entschlossen im Rahmen des Völkerrechts verteidigen.“