Reaktion des Außenministeriums auf Israel

Das Außenministerium verurteilte die Provokation des israelischen Ministers für Nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, der unter dem Schutz israelischer Sicherheitskräfte in die Al-Aqsa-Moschee eingedrungen war.

AA

Das Ministerium gab eine Erklärung zu der Aktion des israelischen Ministers für Nationale Sicherheit in der Al-Aqsa-Moschee sowie zum Beschluss des israelischen Parlaments ab.

In der Erklärung, in der Israel dazu aufgerufen wurde, solche Aktionen, die die Spannungen in der Region weiter verschärfen, zu beenden, wurde die Provokation an der Al-Aqsa-Moschee unter dem Schutz israelischer Sicherheitskräfte verurteilt.

"Dass zeitgleich mit diesem Überfall das israelische Parlament einen Beschluss verabschiedet hat, der die Gründung eines palästinensischen Staates ablehnt, ist ein weiterer Beweis dafür, dass Israel internationales Recht und Abkommen missachtet. Dieser Beschluss des israelischen Parlaments ist nichtig." In der Erklärung wurde zudem festgehalten, dass die Gründung eines unabhängigen, souveränen und geografisch zusammenhängenden palästinensischen Staates mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt innerhalb der Grenzen von 1967 eine völkerrechtliche Notwendigkeit sei.

Der rechtsextreme israelische Minister für Nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, hatte bei seinem Überfall am Morgen eine Videobotschaft vor dem Felsendom aufgenommen und diese auf seinem Social-Media-Konto geteilt. Darin erklärte er, er sei "an den wichtigsten Ort für Israel gekommen, um dafür zu beten, dass die israelischen Geiseln (im Gazastreifen) ohne ein leichtfertiges Abkommen und ohne Kapitulation zurückgebracht werden".