Reaktion von Bolus Bürgermeister Tanju Özcan auf Melonis Dank für Migrationspolitik: „Schande über euch“
Der Bürgermeister von Bolu, Tanju Özcan, kritisierte über seinen Social-Media-Account den Dank, den die italienische Ministerpräsidentin Meloni dem AKP-Vorsitzenden und Präsidenten Erdoğan für dessen Migrationspolitik ausgesprochen hatte.
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Der AKP-Vorsitzende und Präsident Recep Tayyip Erdoğan führte in der Villa Pamphili in Rom, wo er zur Teilnahme am 4. türkisch-italienischen Regierungsgipfel eingetroffen war, ein Vier-Augen-Gespräch mit der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni.
Anschließend hielten beide Staats- und Regierungschefs eine Pressekonferenz ab. Der Dank, den die italienische Ministerpräsidentin Meloni während des Treffens an Erdoğan für die Migrationspolitik richtete, sorgte für Aufsehen.
Der Bürgermeister von Bolu, Tanju Özcan, teilte das Video des Dankesmoments vom Treffen auf seinem Social-Media-Account und äußerte sich wie folgt:
„SCHAUT EUCH DIESE SCHANDE AN
Die italienische Ministerpräsidentin Meloni sagt, die Zahl der aus der Türkei kommenden Asylsuchenden sei auf null gesunken, sie bedankt sich dafür und unser Präsident applaudiert auch noch.
Schande über euch, ihr habt uns zum Asyl-Müllplatz Europas gemacht und ihr applaudiert, weil ihr dafür einen Dank erhalten habt.
Wir sollen die Asylsuchenden versorgen, großziehen und unser Brot mit ihnen teilen, während unser Volk deshalb in Armut bleibt – natürlich bedankt sich die italienische Ministerpräsidentin da.
Als türkisch-nationalistischer Bürger dieses Landes sage ich: Vom Danken ganz zu schweigen, ich verzeihe euch das nicht…“
SCHAUT EUCH DIESE SCHANDE AN???
— Tanju ÖZCAN (@tanjuozcanchp) 29. April 2025
Die italienische Ministerpräsidentin Meloni sagt, die Zahl der aus der Türkei kommenden Asylsuchenden sei auf null gesunken, sie bedankt sich dafür und unser Präsident applaudiert auch noch. Schande über euch, ihr habt uns zum Asyl-Müllplatz Europas gemacht und ihr applaudiert, weil ihr dafür einen Dank erhalten habt. Wir sollen die Asylsuchenden versorgen,… pic.twitter.com/DqHql87Od1