Reaktion von Mansur Yavaş auf Mustafa Bozbey: 'Monatelang wurden Gerüchte über einen Parteienwechsel gestreut...'

Der Bürgermeister der Stadt Ankara, Mansur Yavaş, reagierte auf die Verhaftung des Bürgermeisters von Bursa, Mustafa Bozbey, mit den Worten: „Monatelang wurden Gerüchte über einen angeblichen Parteienwechsel gestreut. Die heutige Verhaftungsentscheidung, die auf Vorwürfe von vor sieben Jahren gestützt wird, gegen die jahrelang nicht ermittelt wurde, ist nichts anderes als eine politische Operation, die die Rechtssicherheit untergräbt.“

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Im Rahmen einer von der Generalstaatsanwaltschaft Bursa geführten Untersuchung wurde der Bürgermeister der Stadt Bursa, Mustafa Bozbey, verhaftet.

Der Bürgermeister der Stadt Ankara (ABB), Mansur Yavaş, reagierte auf die Verhaftung von Bozbey.

In einer Erklärung auf seinem X-Account äußerte sich Yavaş wie folgt:

„Die Verhaftung unseres Bürgermeisters von Bursa, Mustafa Bozbey, ist eine Entscheidung, die in den Augen der Öffentlichkeit nicht nachvollziehbar ist.

Monatelang wurden Gerüchte über einen angeblichen Parteienwechsel gestreut.

Die heutige Verhaftungsentscheidung, die auf Vorwürfe von vor sieben Jahren gestützt wird, gegen die jahrelang nicht ermittelt wurde, ist nichts anderes als eine politische Operation, die die Rechtssicherheit untergräbt.

Es ist unsere aller Pflicht, den Willen der Wähler zu respektieren.

Hätte die Bevölkerung von Bursa die AK-Partei gewollt, hätte sie diese an der Wahlurne gewählt. Doch sie hat sich für Mustafa Bozbey entschieden.“

Diese Entscheidung bedeutet, dass der Wille der Bevölkerung von Bursa in den Schatten gestellt wird. 

Wir betonen nachdrücklich:

Wir sagen nicht, dass nicht ermittelt werden soll; ermitteln Sie, aber ohne Untersuchungshaft. Denn der grundlegendste Rechtsgrundsatz ist klar: Untersuchungshaft ist die Ausnahme.

Die heute getroffenen Entscheidungen

lassen die Identität unseres Landes als Rechtsstaat vor der Weltöffentlichkeit in Frage stellen.

Tatsächlich liegt die Türkei im Rechtsstaatsindex auf Platz 118 von 143 Ländern.“