Reaktion von Nevşin Mengü auf Mansur Yavaş' Äußerungen zu Straßenhunden! 'Er hat nur auswendig Gelerntes wiederholt...'
Die Journalistin Nevşin Mengü hat auf die Äußerungen des Bürgermeisters der Stadt Ankara, Mansur Yavaş, zu herrenlosen Straßenhunden reagiert. Mengü teilte ein Video von Yavaş auf ihrem X-Account und erklärte: "Mansur Yavaş hat nur auswendig Gelerntes wiederholt. Worauf stützt er seine Behauptung, dass ein Problem, das durch Kastration nicht gelöst werden konnte, ständig durch Massentötungen gelöst werden soll? Das Tierheim der Stadtverwaltung in Ankara ist in einem schrecklichen Zustand."
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Auf Anweisung des AKP-Vorsitzenden und Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan wurde ein neuer Gesetzesentwurf zum Tierschutz ausgearbeitet.
Dem Vorschlag zufolge soll zunächst versucht werden, Straßenhunde in ein Zuhause zu vermitteln. Hierfür ist eine Frist von 30 Tagen vorgesehen. Hunde, die in diesem Zeitraum nicht adoptiert werden, sollen eingeschläfert werden.
Während die Debatte über diesen Gesetzesentwurf in der Öffentlichkeit anhält, ist eine Rede des Bürgermeisters der Stadt Ankara (ABB), Mansur Yavaş, die er vor einigen Monaten hielt, in den sozialen Medien erneut in den Fokus gerückt.
Yavaş, der darauf hinwies, dass es in Europa nirgendwo herrenlose Straßenhunde gebe, hatte sich wie folgt geäußert:
"IN EUROPA GIBT ES NIRGENDWO HERRENLOSE TIERE AUF DER STRASSE"
"Ich habe in Europa nirgendwo herrenlose Tiere auf der Straße gesehen. Nirgendwo in Europa gibt es das. Ich möchte, dass Tierschützer die von uns errichteten Tierheime besuchen und sich dort um die Tiere kümmern, unter der Bedingung, dass wir die Kosten tragen. Denn Tierschützer haben auch Forderungen nach Boutique-Tierheimen.
Ich respektiere die Ansichten der Tierschützer, aber die Population ist so stark angestiegen. Wir sind die erste Gemeinde in der Türkei, die eine Ausschreibung für Kastrationen außerhalb ihrer eigenen Möglichkeiten gestartet hat. Wenn Weibchen kastriert werden, müssen sie eine Woche lang bleiben.
"ES IST UNMÖGLICH, DIES NUR DURCH KASTRATION ZU KONTROLLIEREN"
Bei dieser Populationsdichte ist es unmöglich, dies nur durch Kastration in den Griff zu bekommen. Egal wie viel man kastriert, es scheint in diesem Stadium nicht aufzuhalten zu sein. Wir werden einerseits damit weitermachen und andererseits die Tiere von der Straße holen und in Tierheimen unterbringen.
Im Ausland gibt es keine herrenlosen Tiere auf der Straße. Wenn sie es wirklich wollen... Echte Tierschützer müssen auch mit anpacken. Wir unterstützen sie dabei, sie sollen sie adoptieren."
REAKTION VON NEVŞİN MENGÜ AUF YAVAŞ
Die Erklärungen von Yavaş sorgten erneut für Aufsehen. Die Journalistin Nevşin Mengü reagierte auf Yavaş' Worte.
Mengü teilte das Video der besagten Rede von Yavaş auf ihrem X-Account und äußerte sich wie folgt: "Mansur Yavaş hat nur auswendig Gelerntes wiederholt. Glaubt er etwa, dass Tierschützer keine Tiere adoptieren? Worauf stützt er seine Behauptung, dass ein Problem, das durch Kastration nicht gelöst werden konnte, ständig durch Massentötungen gelöst werden soll? Das Tierheim der Stadtverwaltung in Ankara ist in einem schrecklichen Zustand. Ist es eine Leistung, Tiere durch Schmutz und Hunger zu quälen? Es gibt in Ankara viele NGOs, die in diesem Bereich arbeiten; man kann leicht Hilfe bekommen und sich umfassend informieren."
Mansur Yavaş ezber şeyler söylemiş. Hayvan hakları savunucularının hayvan sahiplenmediğini mi sanıyor?
— nevsin mengu (@nevsinmengu) May 26, 2024
Kısırlaştırarak çözemediği sorunu sürekli katliamla çözeceğini neye dayanarak savunuyor?
Ankara’da belediyenin barınağı korkunç durumda. Hayvanlara pislik ve açlıkla eziyet… https://t.co/FKZzBooRUc