Reaktionen der AKP auf TÜSİAD häufen sich: 'Das ist nicht zu billigen'

Vizepräsident Cevdet Yılmaz erklärte: „In Demokratien äußern zivilgesellschaftliche Organisationen natürlich ihre Ansichten, Vorschläge und Kritik. Wenn jedoch zivilgesellschaftliche Organisationen, deren Mitglieder unterschiedliche politische Ansichten vertreten, Erklärungen im Stil einer politischen Partei abgeben, ist dies gelinde gesagt unangemessen, mangelt es an Höflichkeit und ist eine Haltung, die weit davon entfernt ist, konstruktiv zu sein. Leider wurde heute auf der TÜSİAD-Versammlung diese negative Sprache und Herangehensweise an den Tag gelegt.“

İHA

Vizepräsident Cevdet Yılmaz äußerte sich in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Konto wie folgt: „In Demokratien äußern zivilgesellschaftliche Organisationen natürlich ihre Ansichten, Vorschläge und Kritik.

Wenn jedoch zivilgesellschaftliche Organisationen, deren Mitglieder unterschiedliche politische Ansichten vertreten, Erklärungen im Stil einer politischen Partei abgeben, ist dies gelinde gesagt unangemessen, mangelt es an Höflichkeit und ist eine Haltung, die weit davon entfernt ist, konstruktiv zu sein.

Leider wurde heute auf der TÜSİAD-Versammlung diese negative Sprache und Herangehensweise an den Tag gelegt.

Es ist nicht möglich, diese Sprache und diesen Stil zu billigen, von denen wir glauben, dass sie nicht die gesamte Geschäftswelt repräsentieren. Eine positive Zukunft kann nicht aufgebaut werden, indem man ständig Pessimismus verbreitet und den Untergang heraufbeschwört.“

„DIE ÄRA DER VORMUNDSCHAFT ÜBER DIE UNABHÄNGIGE JUSTIZ IST VORBEI“

Yılmaz erklärte, dass die Ära der Vormundschaft über gewählte Regierungen und Mitglieder der unabhängigen Justiz beendet sei, und sagte: „Von einer Organisation von Geschäftsleuten wird in erster Linie erwartet, dass sie sich ihrer eigenen Verantwortung im Prozess des Aufbaus einer Wirtschaft mit hoher Wertschöpfung, fortgeschrittenem technologischem Niveau und qualifizierter Beschäftigung bewusst ist und selbst anpackt.

Große Kapitalgruppen, die von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sprechen, würden sozialen Nutzen stiften, wenn sie zunächst diskriminierende Praktiken, nicht wettbewerbsorientierte Strukturen und Haltungen gegenüber unterschiedlichen Meinungen in ihren eigenen Unternehmen hinterfragen und eine Selbstkritik ihrer bisherigen Bilanz üben würden.

In einer schwierigen Zeit für die Welt und unsere Region, während die Wunden der größten Katastrophe unserer Geschichte erfolgreich geheilt werden und ein Programm, das die Grundlagen unserer Wirtschaft festigt, entschlossen umgesetzt wird, sind konstruktive Vorschläge und hoffnungsvolle Botschaften für die Zukunft das, was von unserer Geschäftswelt erwartet wird.

Die Ära der Vormundschaft über gewählte Regierungen und die unabhängige Justiz ist vorbei. Anstatt davon zu träumen, ist es für jeden, der es wünscht, am richtigsten, sich innerhalb der demokratischen Regeln transparent politisch zu betätigen, indem man Farbe bekennt.“