Reaktionen von Abgeordneten auf Sabahat Akkiraz wegen Bekanntgabe dieses Gesetzes: Wenn die Kritiker nicht das Volk sind...

Die ehemalige CHP-Abgeordnete Sabahat Akkiraz hat Kritik an der im türkischen Parlament (TBMM) diskutierten Befreiung von Abgeordneten von Verkehrsbußgeldern geübt. Akkiraz, die sich in den sozialen Medien gegen die Regelung aussprach, berichtete, dass sie aufgrund ihrer Haltung von einigen Abgeordneten kritisiert wurde.

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Die ehemalige CHP-Abgeordnete Sabahat Akkiraz machte über ihren Social-Media-Account einen Gesetzesentwurf öffentlich, der vorsieht, dass Abgeordnete keine Bußgelder erhalten, selbst wenn sie sich im Straßenverkehr nicht an die Regeln halten. Akkiraz betonte, dass diese Praxis falsch sei, und erklärte, dass einige Abgeordnete sie für die Bekanntgabe der Regelung kritisiert hätten.

Sollte die Regelung im Parlament verabschiedet werden, wären zwei Fahrzeuge der derzeitigen Abgeordneten sowie ein Fahrzeug ehemaliger Abgeordneter von Verkehrsbußgeldern befreit. Im Falle des Inkrafttretens könnten etwa 3.600 ehemalige und amtierende Abgeordnete von diesem Privileg profitieren.

In ihrem Beitrag in den sozialen Medien unterstrich Akkiraz, dass das neue Gesetz falsch sei, und erklärte:

'Regeln gelten für alle. Fahrzeuge mit Vorrang sind gesetzlich festgelegt. Hören Sie auf, sich ständig Privilegien zu verschaffen.'

'ABGEORDNETE SIND VON DIR GENERVT'

Die ehemalige CHP-Abgeordnete und Künstlerin Sabahat Akkiraz berichtete, dass sie von der Parlamentsverwaltung für Abgeordnetendienste kontaktiert wurde. Ihr sei mitgeteilt worden, dass sie von diesem Privileg profitieren könne, wenn sie einen entsprechenden Antrag auf Befreiung von Verkehrsbußgeldern stelle.

In einem späteren Beitrag erklärte Akkiraz, dass sie von Abgeordneten kritisiert wurde, weil sie die Regelung öffentlich gemacht und sich dagegen ausgesprochen hatte. Akkiraz berichtete, ein ehemaliger Abgeordnetenkollege habe sie angerufen und ihr mitgeteilt, dass es heftige Kritik gebe, und sie widersetzte sich der Haltung der Abgeordneten.

Akkiraz äußerte sich wie folgt:

'Wenn die Kritiker nicht das Volk sind, ist es nicht wichtig. Es war gestern falsch und wird auch morgen falsch sein.'