Rechnungshofbericht enthüllt: Ehemaliger AKP-Bürgermeister ließ Gebetsketten für 113.000 Lira auf Kosten der Stadtverwaltung kaufen

Laut einem Bericht des türkischen Rechnungshofs (Sayıştay) wurden Ausgaben der Stadtverwaltung Trabzon in Höhe von 113.875 TL für als Geschenke gedachte Gebetsketten und Tassen bekannt. Diese überhöhten Ausgaben, die während der Amtszeit des AKP-Politikers Murat Zorluoğlu getätigt wurden, wurden als öffentlicher Schaden verbucht.

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Murat Zorluoğlu, der bei den Kommunalwahlen am 31. März 2019 als Kandidat der AKP zum Bürgermeister der Stadt Trabzon gewählt wurde, war am 10. Juli 2024 durch ein Dekret des Präsidenten zum Gouverneur von Diyarbakır ernannt worden.

In dem am 22. September veröffentlichten Bericht des Rechnungshofs kam nun ein Skandal um Murat Zorluoğlu ans Licht.

Wie aus dem Bericht von HalkTV hervorgeht, wurden in den Berichten über öffentliche Schäden Ausgaben in Höhe von 113.875 TL für den „Kauf von Gebetsketten und Tassen als Geschenke“ aufgeführt. Dem Bericht zufolge wurde der Kauf dieser Geschenkartikel der Stadtverwaltung Trabzon in Rechnung gestellt.

Während die überhöhten Ausgaben und der prunkvolle Lebensstil von AKP-Bürgermeistern in den Kommunalverwaltungen immer wieder für Schlagzeilen sorgen, ist damit ein weiterer Skandal öffentlich geworden.