Rechnungshofbericht: Hohe Verluste in der Luftfahrt aufgedeckt
Während der Sicherheitswert der türkischen Zivilluftfahrt von 84 auf 49,4 Punkte gesunken ist, wird ein Anstieg der Risikowahrnehmung bei ausländischen Investoren in der Branche erwartet.
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Dem Prüfbericht des türkischen Rechnungshofs (Sayıştay) zufolge wurde für die Generaldirektion für Zivilluftfahrt ein Nettoverlust von 77 Millionen Lira verzeichnet.
Diese Situation wirkte sich auch negativ auf den internationalen Sicherheitswert der türkischen Zivilluftfahrt aus, der von 84 auf 49,4 Punkte fiel.
Die Einschätzung der türkischen Zivilluftfahrtsicherheit als schwach könnte dazu führen, dass ausländische Investitionen in Bereichen wie Flughafenprojekte und Luftfahrttechnologien zurückgehen.
CHP REICHT ANFRAGE ZU DIESEM THEMA EIN
Der stellvertretende Vorsitzende der Republikanischen Volkspartei (CHP), Ulaş Karasu, erklärte, dass dieser Verlust eine ernsthafte Gefahr für die finanzielle Nachhaltigkeit der Institution darstelle.
Karasu reichte eine parlamentarische Anfrage an den Minister für Verkehr und Infrastruktur, Abdulkadir Uraloğlu, mit der Bitte um Stellungnahme zu diesem Thema ein. In seiner Anfrage wies er darauf hin, dass die Türkei aufgrund des niedrigen Sicherheitswertes der Zivilluftfahrt von der ICAO (Internationale Zivilluftfahrtorganisation) mit Flugbeschränkungen belegt werden könnte und der Sektor für ausländische Investoren riskant werden könnte.
ZUSÄTZLICHE SICHERHEITSMASSNAHMEN AUSLÄNDISCHER UNTERNEHMEN
Nachdem die ICAO den Sicherheitswert der Türkei herabgestuft hat, wird berichtet, dass ausländische Fluggesellschaften ihre Flugoperationen in die Türkei überprüfen könnten.
Es wird zudem darauf hingewiesen, dass einige Institutionen zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen für Flüge aus der Türkei ergreifen könnten und ausländische Investoren bei Flughafeninvestitionen zögerlich werden. Diese Entwicklungen haben das Potenzial, sich negativ auf Investitionen im türkischen Zivilluftfahrtsektor auszuwirken.