„Red Sprite“ über der Ägäis gesichtet

Ein als „Red Sprite“ bekanntes Wetterphänomen wurde über der Ägäis beobachtet. Die Aufnahmen sorgten in den sozialen Medien für lange Diskussionen.

12punto

Nachdem die Aufnahmen nach ihrer Sichtung über der Ägäis in den sozialen Medien für lange Zeit für Gesprächsstoff sorgten, erklärten meteorologische Quellen, dass es sich bei dem Phänomen um einen sogenannten „Red Sprite“ (Roter Kobold) handelt.

Als „Red Sprite“ (Roter Kobold) werden rötlich-orangefarbene, leuchtende, plasmaähnliche Entladungen bezeichnet, die in einer Höhe von etwa 95 Kilometern über Gewitterwolken entstehen.

Red Sprites entstehen infolge von elektrischen Entladungen innerhalb von Gewitterwolken. Diese Entladungen treten auf, wenn positiv und negativ geladene Teilchen in den Wolken aufeinandertreffen. Die dabei entstehende Entladung erzeugt die Red Sprites durch einen elektrischen Strom, der durch neutrale Stickstoffmoleküle fließt.

Zu den Faktoren, die die Entstehung von Red Sprites beeinflussen, gehören die Größe der Gewitterwolken, die Menge der elektrischen Ladung in den Wolken sowie die Temperatur der Atmosphäre.