Behauptung regierungsnaher Zeitung: 'Erdoğan wird nach Damaskus reisen' und 'die Umayyaden-Moschee besuchen'
Es wurde behauptet, dass der AKP-Vorsitzende und Präsident Recep Tayyip Erdoğan plant, nach Damaskus zu reisen und die Umayyaden-Moschee zu besuchen. Der Besuch soll innerhalb der nächsten 15 Tage stattfinden.
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Nachdem dschihadistische Gruppen unter der Führung von Haya Tahrir al-Scham (HTS) am 8. Dezember die syrische Hauptstadt Damaskus eingenommen hatten, verließ Baschar al-Assad das Land und floh mit seiner Familie nach Russland.
Nach dem Sturz der 24-jährigen Herrschaft von Baschar al-Assad in Syrien reiste der Chef des türkischen Geheimdienstes (MİT), İbrahim Kalın, nach Damaskus und betete in der Umayyaden-Moschee.
Anschließend kündigte Außenminister Hakan Fidan an, dass die türkische Botschaft in Damaskus ab dem 14. Dezember wieder ihren Betrieb aufnehmen werde.
TREFFEN MIT HTS-FÜHRER GEPLANT
Wie die regierungsnahe Zeitung Türkiye Gazetesi berichtet, bereitet sich der AKP-Vorsitzende und Präsident Recep Tayyip Erdoğan auf eine Reise nach Damaskus vor. Quellen aus Damaskus zufolge könnte Erdoğan innerhalb der nächsten 15 Tage die Umayyaden-Moschee besuchen. Es wird erwartet, dass Erdoğan, der sich mit dem HTS-Führer Abu Muhammad al-Julani (Ahmed al-Schara) treffen soll, auch mit syrischen Turkmenen zusammenkommt.
Demnach soll für Erdoğan entlang der Linie Hama, Homs und Idlib ein außergewöhnlicher Schutzschirm aus der Luft und am Boden errichtet werden. Zudem sollen türkische Radarsysteme aktiviert werden, um sämtliche Flugbewegungen zu kontrollieren.