Behauptung von regierungsnahem Autor Abdulkadir Selvi zur DEM-Partei: 'Es stellt sich heraus, nicht die PKK...'

Der für seine Nähe zur Regierung bekannte Hürriyet-Kolumnist Abdulkadir Selvi bewertete die Entwicklungen nach dem Aufsehen erregenden Aufruf von MHP-Chef Devlet Bahçeli an Öcalan. Mit Blick auf die Erklärungen der DEM-Partei äußerte Selvi: 'Ich konnte nicht anders, als zu denken, dass die DEM-Partei die Waffen nicht niederlegen will.'

12punto

Die Erklärung des MHP-Vorsitzenden Devlet Bahçeli, der Terroristenführer Abdullah Öcalan solle 'ins Parlament kommen und in der Fraktionssitzung der DEM-Partei sprechen. Er soll verkünden, dass der Terror vollständig beendet und die Organisation aufgelöst ist', bleibt weiterhin ein zentrales Thema.

Der für seine Nähe zur Regierung bekannte Hürriyet-Kolumnist Abdulkadir Selvi kritisierte die Äußerungen aus dem Lager der DEM-Partei nach Bahçelis Aufruf.

In seinem heutigen Artikel schrieb der Hürriyet-Autor: 'An einem Tag, an dem Devlet Bahçeli historische Erklärungen zur türkisch-kurdischen Brüderlichkeit abgab, kam von der DEM-Partei eine Erklärung, die dem Prozess schadet. Politik erfordert Verantwortung. In einer Zeit, in der die Türkei die Tür zu einem neuen Prozess öffnet, hätte die Aufgabe der DEM-Partei nicht darin bestehen dürfen, die Forderungen der PKK auf die Tagesordnung zu setzen, sondern im Gegenteil, eine Perspektive für den neuen Prozess zu bieten. Aber die DEM glaubt, durch ihre Erklärung, die in einem herablassenden, aggressiven und verwöhnten Ton verfasst wurde, politisch stärker zu werden. Doch sie irrt sich. Indem sie ihren Willen an Kandil abtritt, stößt sie die Chance, ein wichtiger Akteur des neuen Prozesses zu sein, von sich. Wo bleibt das Argument, dass Öcalans Wille auch euer Wille sei?', fragte er.

Selvi fügte hinzu: 'Als ich die Erklärung der DEM-Partei sah, konnte ich nicht anders, als zu denken: Wir haben uns geirrt, es stellt sich heraus, dass nicht die PKK, sondern die DEM-Partei die Waffen nicht niederlegen will.'

Für den vollständigen Artikel klicken Sie hier