Regierungsnaher Kolumnist vergleicht Mansur Yavaş mit Abdullah Gül

Ahmet Hakan, Chefredakteur der regierungsnahen Zeitung Hürriyet, verglich in seinem Kommentar zu den Vorwahldebatten innerhalb der CHP den Bürgermeister von Ankara, Mansur Yavaş, mit Abdullah Gül. Hakan schrieb: „Er wartet immer darauf, dass ihm die gebratenen Tauben in den Mund fliegen.“

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Die Vorbereitungen für die Vorwahlen zur Bestimmung des Präsidentschaftskandidaten der Republikanischen Volkspartei (CHP) laufen weiter. Am Sonntagabend trafen sich der CHP-Vorsitzende Özgür Özel, der Bürgermeister von Istanbul (İBB), Ekrem İmamoğlu, und der Bürgermeister von Ankara (ABB), Mansur Yavaş. Bei diesem Dreiergipfel teilte ABB-Bürgermeister Yavaş mit, dass er nicht an den Vorwahlen teilnehmen werde.

Ahmet Hakan, der für seine Nähe zur Regierung bekannte Chefredakteur der Hürriyet, griff diese Entscheidung von Yavaş in seiner Kolumne auf und äußerte einen markanten Vergleich über ihn.

„Er ist ein wenig wie Abdullah Gül. Er wartet immer darauf, dass ihm die gebratenen Tauben in den Mund fliegen“, schrieb Ahmet Hakan und fügte hinzu: „Er ist ständig auf der Suche nach Taktik und Strategie. Er macht nie ‚bam bam bam‘, er kann es nicht. Er hat panische Angst davor, ein Risiko einzugehen. Er will einen Rosengarten ohne Dornen.“

Der Abschnitt aus Ahmet Hakans Kolumne mit dem Titel ‚Die Probleme von Mansur Yavaş‘ lautet wie folgt:

- Er ist ein wenig wie Abdullah Gül. Er wartet immer darauf, dass ihm die gebratenen Tauben in den Mund fliegen.

- Er kann einfach nicht mutig sein. Er kann einfach keine Herausforderung annehmen. Er kann einfach nicht aufstehen.

- Er kann seinen Wunsch, seine Forderung, sein Anliegen nicht lautstark zum Ausdruck bringen.

- Er ist ein Opportunist. Er verwaltet ständig. Er versucht, bis zum Ende zu verwalten.

- Ist er in völliger Harmonie oder in Disharmonie? Das lässt er nie erkennen. Er lässt sich für beides ein Hintertürchen offen.

- Er ist ständig auf der Suche nach Taktik und Strategie. Er macht nie ‚bam bam bam‘, er kann es nicht.

- Er will... dass ich nichts tue, aber dass in meinem Namen Gerüchte verbreitet und Kulissenspiele betrieben werden.

- Er hat panische Angst davor, ein Risiko einzugehen. Er will einen Rosengarten ohne Dornen.