Rekordstrafe der Wettbewerbsbehörde! Ermittlungen gegen Casting-Agenturen eingeleitet

Die türkische Wettbewerbsbehörde (Rekabet Kurumu) hat im Jahr 2023 gegen Unternehmen, die gegen das Wettbewerbsgesetz verstoßen haben, Geldstrafen in Höhe von insgesamt 7,7 Milliarden TL verhängt. Behördenleiter Birol Küle betonte, dass man weiterhin entschlossen für fairen Wettbewerb eintreten werde, und äußerte sich zudem zu Verstößen im Lebensmittelsektor sowie zu den laufenden Untersuchungen gegen Casting-Agenturen.

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Der Leiter der Wettbewerbsbehörde, Birol Küle, gab bekannt, dass im Jahr 2023 gegen Unternehmen, die gegen das Wettbewerbsgesetz verstoßen haben, Verwaltungsgeldstrafen in Höhe von insgesamt 7,7 Milliarden TL verhängt wurden. Küle betonte, dass der Kampf für fairen Wettbewerb fortgesetzt werde, und wies darauf hin, dass insbesondere im Lebensmittelsektor Untersuchungen in einem breiten Spektrum durchgeführt würden, das von rotem Fleisch bis hin zu Rohmilch reiche.

ERMITTLUNGEN GEGEN CASTING-AGENTUREN

Küle erklärte, dass zu den vier verschiedenen Untersuchungen, die die Wettbewerbsbehörde im Medien- und Unterhaltungssektor durchführt, auch Casting-Agenturen gehören, und sagte, dass sich diese Untersuchung auf Wettbewerbsverstöße in der Branche konzentriere.

Laut einem Bericht von Nagihan Kalsın von der Zeitung Dünya listete Küle die vier laufenden Untersuchungen im Mediensektor wie folgt auf:

Kinovorführungen und -vertrieb

Film- und Serienproduktion, Auslandsvertrieb und YouTube-Ausstrahlungen

Abonnementbasierte Video-on-Demand-Plattformen

Casting-Direktion und Casting-Agenturen/Management-Dienstleistungen

Im Rahmen dieser Untersuchungen wurden insbesondere Casting-Agenturen und Managementfirmen unter die Lupe genommen; es wird behauptet, dass bei der Prüfung von 21 Unternehmen schwerwiegende Wettbewerbsverstöße festgestellt wurden. Küle erklärte, es gebe Vorwürfe, dass einige Agenturen im Rahmen der Untersuchung Provisionssätze festlegten, bestimmte Verkaufsbedingungen diktierten und versuchten, einige Produzenten durch Boykott vom Markt auszuschließen.

Darüber hinaus wird darauf hingewiesen, dass einige Firmen, die sowohl als Casting-Direktoren als auch als Agenturen tätig sind, vertikal integrierte Strukturen in der Branche geschaffen haben, was zu wettbewerbswidrigen Bedenken führt. Küle gab bekannt, dass die Wettbewerbsbehörde eine umfassende Untersuchung durchführe und von den Beteiligten umfangreiche Informationen und Dokumente angefordert habe.