Religionslehrerin missbrauchte zwei Kinder sexuell!
In Konya hat eine 31-jährige Lehrerin für Religionslehre und Ethik an einer İmam-Hatip-Mittelschule zwei ihrer 13-jährigen Schüler sexuell missbraucht. Die Staatsanwaltschaft forderte eine Haftstrafe von bis zu 106 Jahren, doch die Lehrerin wurde auf freien Fuß gesetzt.
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Wie die Zeitung Sözcü berichtet, wurde gegen die verheiratete zweifache Mutter R.U. eine Haftstrafe von bis zu 106 Jahren gefordert, während gegen den Schulleiter Ö.Ö. Strafanzeige wegen Beweismittelvernichtung und der Ausübung von Druck auf Lehrkräfte erstattet wurde.
R.U. begann, über soziale Medien mit zwei ihrer 13-jährigen männlichen Schüler zu kommunizieren, die ihren Unterricht besuchten.
SENDETE BELÄSTIGENDE NACHRICHTEN AN IHREN SCHÜLER
Den Vorwürfen zufolge begann R.U., über soziale Medien mit zwei ihrer 13-jährigen männlichen Schüler zu kommunizieren, die ihren Unterricht besuchten.
Zunächst schickte sie einem ihrer 13-jährigen Schüler die Nachricht: „Heute ist jemand schnell an mir vorbeigegangen, ohne ein Wort zu sagen“. Später fuhr R.U. fort, ihrem Schüler zu verschiedenen Zeiten eigene Fotos sowie belästigende Nachrichten wie „mein Baby, mein Schatz, mein Liebling, ich liebe dich sehr, lass uns zusammen schlafen“ zu senden.
HAT IHREN SCHÜLER IM AUTO BELÄSTIGT
Es wurde angegeben, dass R.U. ihren Schüler zu verschiedenen Zeiten mehrfach mit ihrem eigenen Auto in das Parkhaus eines Einkaufszentrums und in die Nähe des Aussichtspunkts Selçuklu Seyir Tepesi mitgenommen und ihn dort im Fahrzeug belästigt habe. Zudem wurde festgestellt, dass R.U. ihrem Schüler die Nachricht gesendet hatte: „Meine Gebärmutter ist halbiert, sie ist nur halb so groß wie die normaler Frauen, denk also so darüber, deshalb ist sie etwas eng, sie bewegt sich überhaupt nicht.“
ES KAM HERAUS, DASS SIE AUCH EINEN ANDEREN SCHÜLER BELÄSTIGTE
Nachdem sich R.U. aus unbekannten Gründen mit ihrem Schüler überworfen hatte, begann sie, mit einem anderen Schüler derselben Schule zu kommunizieren. Es stellte sich heraus, dass sie auch diesem Schüler zu verschiedenen Zeiten belästigende Nachrichten, Videos und Fotos geschickt hatte. R.U. sandte auch diesem Schüler mehrfach Nachrichten mit Inhalten wie „mein Schatz, mein Liebling, mein Ein und Alles, mein Honig. Ich kann meine Hormone nicht kontrollieren. Ich will dich so sehr“.
Es wird behauptet, dass R.U. auch diesen Schüler mehrfach im Parkhaus des Einkaufszentrums belästigt habe.
ELTERN ERSTATTETEN STRAFANZEIGE
Nachdem die Eltern der Schüler die Nachrichten auf den Telefonen ihrer Kinder gesehen hatten, erstatteten sie bei der Polizei Strafanzeige. Nachdem die Aussagen der Kinder in der Dienststelle für Kinderkriminalität aufgenommen worden waren, leitete die Generalstaatsanwaltschaft Konya ein Ermittlungsverfahren ein. Zudem übergaben die Kinder der Staatsanwaltschaft die Nachrichten und Fotos, die die Lehrerin R.U. ihnen geschickt hatte, auf einer CD.
WIES DIE VORWÜRFE ZURÜCK
R.U. wies die Vorwürfe in ihrer Aussage bei der Staatsanwaltschaft zurück. R.U. erklärte, dass die Fotos auf der CD, die die Kinder der Staatsanwaltschaft vorgelegt hatten, zwar von ihr stammten, sie jedoch keine belästigenden Nachrichten an die Schüler gesendet und die Kinder nicht berührt habe. Die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft an den Telefonen der Kinder ergaben jedoch, dass sie die Nachrichten selbst gesendet hatte.
Die verheiratete zweifache Mutter R.U. trat nach Einleitung des Ermittlungsverfahrens von ihrem Lehrerberuf zurück.
STRAFANZEIGE GEGEN SCHULLEITER
Es wird behauptet, dass der Schulleiter Ö.Ö. nach den Vorfällen die Telefone der Kinder an sich genommen und die Nachrichten gelöscht habe.
Die Eltern erstatteten auch gegen den Schulleiter Ö.Ö. Strafanzeige wegen Nichtanzeige einer Straftat, Beweismittelvernichtung sowie der Ausübung von Druck und Mobbing gegenüber Lehrkräften.
106 JAHRE HAFT GEFORDERT, ABER AUF FREIEM FUSS
Rechtsanwalt Cahit Cem Taşpınar erklärte, dass die Staatsanwaltschaft die Anklageschrift vorbereitet und dem Schwurgericht Konya vorgelegt habe.
Die Staatsanwaltschaft forderte eine Haftstrafe von 106 Jahren für die Lehrerin, doch es wurde entschieden, dass sie sich auf freiem Fuß verteidigen darf.