Reuters meldet: Mitarbeiter bei Raketenangriff auf Hotel getötet

Die britische Nachrichtenagentur Reuters teilte mit, dass Ryan Evans, der als Sicherheitsberater für ihr Team in der Ukraine tätig war, bei einem Raketenangriff auf das Hotel, in dem er übernachtete, ums Leben gekommen ist.

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Reuters hat eine Erklärung zu Ryan Evans abgegeben, einem Sicherheitsberater, der Teil des Nachrichtenteams in der Ukraine war.

In der Erklärung wurde mitgeteilt, dass Evans gestern bei einem Raketenangriff ums Leben kam, während er in einem Hotel in der ukrainischen Stadt Kramatorsk übernachtete.

Zudem wurde berichtet, dass zwei Journalisten des Reuters-Teams ins Krankenhaus eingeliefert wurden, wobei sich einer von ihnen in einem kritischen Zustand befinde. In der Erklärung hieß es weiter: "Unsere drei anderen Kollegen konnten kontaktiert werden und sind in Sicherheit."

In der Mitteilung wurde betont, dass man versuche, weitere Informationen über den Angriff zu erhalten, und Evans' Familie sowie seinen Angehörigen das Beileid ausgesprochen.

Andererseits enthielt die Erklärung keine Angaben dazu, von wem der Angriff verübt wurde.

SELENSKYJ BESCHULDIGT RUSSLAND

Unterdessen äußerte sich der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf seinem X-Social-Media-Account zu dem Angriff und beschuldigte Russland.

Selenskyj erklärte, dass den ganzen Tag über Aufräumarbeiten nach dem "von Russland verübten Raketenangriff" stattgefunden hätten, und teilte mit, dass sich unter den Verletzten auch Journalisten des Reuters-Teams befänden.

Selenskyj gab an, dass eine "russische Iskander-Rakete" das Hotel zerstört habe, und merkte an, dass dies vorsätzlich und geplant geschehen sei.

Er wies darauf hin, dass bei dem Vorfall 7 Personen verletzt wurden und 1 Person ihr Leben verlor, und sprach sein Beileid aus.