Reuters: Unser Kameramann bei Raketenangriff aus Israel getötet

Die Nachrichtenagentur Reuters gab bekannt, dass ihr Kameramann Issam Abdullah, der in der Grenzregion im Süden des Libanon im Einsatz war, bei einem Raketenangriff aus Israel ums Leben gekommen ist.

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Reuters teilte in einer Erklärung auf seinem arabischsprachigen X-Account aktuelle Informationen zu dem Angriff von gestern mit, bei dem Abdullah sein Leben verlor.

In der Erklärung wurde angegeben, dass der Kameramann des Reuters-Fernsehens durch eine von Israel abgefeuerte Rakete getötet wurde.

Das in Katar ansässige Mediennetzwerk Al Jazeera, dessen zwei Journalisten bei dem Angriff verletzt wurden, hatte Israel ebenfalls für den Angriff auf Journalisten im Süden des Libanon verantwortlich gemacht. Der libanesische Premierminister Nadschib Miqati erklärte gestern, dass Israel einen Angriff verübt habe, der direkt auf Journalisten in der Grenzregion im Süden des Landes abgezielt habe.

Ein Sprecher der israelischen Armee hatte erklärt, dass man den Vorfall weder dementiere noch bestätige und die Details untersuche.

ANADOLU AJANSI KANN KONTAKT ZU TEAM IN GAZA NICHT HERSTELLEN

Unterdessen hatte auch die Nachrichtenagentur Anadolu Ajansı bekannt gegeben, dass sie den Kontakt zu ihrem Nachrichtenteam verloren habe, das aus dem unter israelischer Blockade stehenden Gazastreifen über die Entwicklungen berichtete.