Rezan Epözdemir erhebt Vorwürfe wegen illegaler Ticket-Operationen: Ein Anhänger von Adnan Oktar...

Rezan Epözdemir hat bei der Staatsanwaltschaft Strafanzeige wegen des Verdachts auf den Schwarzmarktverkauf von Tickets für die Heimspiele von Galatasaray erstattet.

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Nachdem Vorwürfe laut wurden, dass Tickets für die Heimspiele von Galatasaray über den „Schwarzmarkt“ verkauft würden, ist der Anwalt Rezan Epözdemir aktiv geworden.

Wie Sports Digitale berichtet, hat Epözdemir bezüglich der genannten Vorwürfe Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet.

In seiner Strafanzeige forderte Epözdemir, dass die „Schwarzmarkt-Ticket“-Operation, die angeblich von einem geheimen Raum hinter dem Sicherheitsraum des Stadions aus gesteuert wird und über den die gesamte Organisation bei Derbys abgewickelt werde, untersucht wird. Zudem verlangte er die Sicherstellung aller Aufzeichnungen der Sicherheitskameras in diesem Raum, bevor diese gelöscht werden könnten.

WAS WAR PASSIERT?

Den Vorwürfen in der Ticket-Untersuchung zufolge, die erstmals von Hayri Kozak im Divan-Rat von Galatasaray zur Sprache gebracht wurde und zu der bereits einige Vorstandsmitglieder von Galatasaray ausgesagt haben, werden etwa 10.000 Tickets außerhalb der Dauerkartenkontingente ab dem Moment der Freischaltung durch eine spezielle Anwendung als ausverkauft angezeigt.

Anschließend werden die zum Normalpreis erworbenen Tickets über den Schwarzmarkt zu Preisen von bis zu 5.000 Euro an Fans weitergegeben. Es wird behauptet, dass eine Fangruppe für diese Schwarzmarktverkäufe instrumentalisiert werde. Schätzungen zufolge sollen mit den auf diese Weise verkauften Tickets jährlich 56 Millionen Euro erzielt werden.