Richterin aus Adana wegen Bestechung, Erpressung und Drogenparty suspendiert: Sie soll Richter und Staatsanwälte mit „Zauberei“ belegt haben

Nach der Entlassung der Richterin aus Adana, Gül A., durch das Justizministerium und der Flucht ihres Partners, des ehemaligen Staatsanwalts Fatih Aslan, ins Ausland, sind neue Skandale ans Licht gekommen. Es wird behauptet, dass Gül A., die Millionen Lira an Bestechungsgeldern angenommen haben soll, Fotos von Anwälten, Staatsanwälten und Richtern, die sie am Gericht nicht mochte, an Wahrsager weitergab, um sie mit „Zaubersprüchen“ zu belegen und ihren beruflichen Misserfolg herbeizuführen.

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Im Fall der vom Justizministerium entlassenen Richterin aus Adana, Gül A., und ihres ins Ausland geflohenen Partners, des ehemaligen Staatsanwalts Fatih Aslan, gibt es neue Entwicklungen.

Wie Mustafa Balcı von Halk TV berichtet, soll Gül A., die Millionen Lira an Bestechungsgeldern angenommen haben soll, Fotos von Anwälten, Staatsanwälten und Richtern, die sie am Gericht nicht mochte, an Wahrsager weitergegeben haben, um sie mit „Zauberei“ zu belegen und ihren Misserfolg herbeizuführen.

SIE SOLL SOGAR EINEN „GEISTERBESCHWÖRER“ UM HILFE GEBETEN HABEN, UM SICH DER UNTERSUCHUNG ZU ENTZIEHEN

Den Informationen in der Ermittlungsakte zufolge hatte die Richterin Gül A., bei der eine Drogenparty mit aus der Asservatenkammer entnommenem Methamphetamin nachgewiesen wurde, in jeder Stadt, in der sie tätig war, einen „Wahrsager“ und konsultierte diese Personen bei vielen Fällen, in denen sie unentschlossen war. Gül A., die auch ihre Freunde zu Wahrsagern schickte, soll sogar „Geisterbeschwörer“ um Unterstützung gebeten haben, um einer Bestrafung im Rahmen der gegen sie laufenden HSK-Untersuchung zu entgehen.

„PLÄNE ZUR FLUCHT NACH GEORGIEN“

Dem Bericht zufolge wurde deutlich, dass Gül A. nach dem Bekanntwerden der Vorwürfe gegen sie Vorbereitungen für eine Flucht nach Georgien traf. Sie soll Kontakt zu einigen türkischen Geschäftsleuten dort aufgenommen haben, um Unterstützung für die Eröffnung eines Casinos und eines Restaurants in diesem Land zu erhalten, und nach Wegen gesucht haben, Geld außer Landes zu schaffen.

Es stellte sich zudem heraus, dass die Person, die den Ehemann der ehemaligen Richterin Gül A., einen stellvertretenden Gouverneur, der in einer „FETÖ“-Untersuchung genannt wurde, entlastete, der Staatsanwalt Fatih Aslan war, mit dem sie gemeinsame Sache machte. Der ehemalige Staatsanwalt von Edirne, Fatih Aslan, war während seines laufenden Gerichtsverfahrens ins Ausland geflohen.