Er verursachte durch riskante Fahrmanöver den Tod von 5 Menschen! Das Strafmaß steht fest

Im vergangenen Jahr verlor in Izmir ein von Özcan Özer gesteuerter Pkw die Kontrolle, nachdem er von einem leichten Nutzfahrzeug, das von Y.İ.K. (18) gelenkt wurde und riskante Überholmanöver durchführte, gerammt worden war. Das Fahrzeug überquerte den Mittelstreifen und stieß mit einem entgegenkommenden Minibus zusammen. Das Strafmaß für den Fahrer, der den Tod von 5 Menschen verursachte, steht nun fest.

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Im Juni 2023 wurde das Strafmaß für den 19-jährigen Fahrer festgelegt, der in Izmir mit seinem leichten Nutzfahrzeug durch riskante Überholmanöver den Tod von 5 Menschen und die Verletzung von 20 weiteren Personen verursacht hatte.

An der Verhandlung vor dem 7. Schwurgericht nahm der inhaftierte Angeklagte Y.İ.K. per Videoschalte (SEGBİS) teil, während die Anwälte der Parteien und die Nebenkläger im Gerichtssaal anwesend waren.

Der Gerichtsvorsitzende gab bekannt, dass der vom Institut für Rechtsmedizin erstellte Verkehrsbericht bei Gericht eingegangen sei. Der Fahrer wurde zu 18 Jahren Haft verurteilt. 

ER BEANTRAGTE FREISPRUCH

Die Anwälte des Angeklagten behaupteten, der Bericht sei lückenhaft, forderten eine Überarbeitung und die Feststellung, ob vor dem Überholvorgang geblinkt wurde.

Der Staatsanwalt legte sein Plädoyer vor und forderte die Bestrafung des Angeklagten wegen "fahrlässiger Tötung und Körperverletzung mehrerer Personen unter bewusster Inkaufnahme der Folgen" sowie eine Strafzumessung oberhalb der Mindeststrafe.

Der Anwalt des Angeklagten erklärte, sein Mandant sei zum Zeitpunkt des Vorfalls 18 Jahre alt gewesen und habe sich nach dem Unfall gestellt. Er sagte: "Es gab kein riskantes Hin- und Herwechseln der Fahrspuren, wie behauptet. Er ist jung und besitzt seit einem Jahr einen Führerschein. Er räumt selbst ein, dass er grob fahrlässig gehandelt hat. Wir fordern eine Bestrafung wegen einfacher Fahrlässigkeit und die Festsetzung der Mindeststrafe."

Der Angeklagte selbst beantragte in seinem Schlusswort einen Freispruch. Der Gerichtsvorsitzende verurteilte den Angeklagten wegen "fahrlässiger Tötung und Körperverletzung mehrerer Personen" zu 12 Jahren Haft und erhöhte das Strafmaß aufgrund der "bewussten Fahrlässigkeit" um die Hälfte auf insgesamt 18 Jahre. Zudem wurde dem Angeklagten kein Strafnachlass gewährt.