RTÜK-Vorsitzender kündigt Untersuchung gegen Tele1 an
Der Vorsitzende des Rundfunkrates RTÜK, Ebubekir Şahin, hat angekündigt, dass gegen den Sender Tele1 aufgrund der Äußerungen von Merdan Yanardağ in der Sendung „18 Dakika“ eine Untersuchung eingeleitet wird.
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Der Vorsitzende des Rundfunkrates (RTÜK), Ebubekir Şahin, hat angekündigt, dass gegen den Sender Tele1 aufgrund der Äußerungen von Merdan Yanardağ in der Sendung „18 Dakika“ eine Untersuchung eingeleitet wird.
RTÜK-Vorsitzender Ebubekir Şahin teilte dazu auf seinem Social-Media-Account Folgendes mit:
„Pressefreiheit erfordert Verantwortung. Personen, die es sich zur Gewohnheit gemacht haben, bei jeder Gelegenheit Gift gegen die islamische Welt zu versprühen, haben diesmal ihre bösartigen Gedanken im Unterbewusstsein angesichts der Entwicklungen in Syrien zum Ausdruck gebracht.
Diejenigen, die behaupten, die islamische Welt befinde sich im Dunkel des Mittelalters, sind in Wahrheit selbst nie aus der Finsternis ihrer eigenen Gedankenwelt herausgekommen. Die wahre Absicht dieser Personen ist es, unter dem Vorwand der Entwicklungen in Syrien den Boden für einen konfessionellen Konflikt in der Türkei zu bereiten.
Was sie jedoch vergessen: Die Türkei ist nicht mehr die alte Türkei, und unser Volk lässt sich von dieser orientalischen Schlauheit nicht täuschen. Das Gesetz Nr. 6112 ist äußerst klar und deutlich: Medienanbieter dürfen die Gesellschaft nicht zu Hass und Feindseligkeit aufstacheln, indem sie Unterschiede in Bezug auf Rasse, Sprache, Religion, Geschlecht, Klasse, Region oder Konfession ausnutzen.
Da dies der Fall ist, wird aufgrund der Äußerungen von Merdan Yanardağ in der am 10.03.2025 auf Tele 1 ausgestrahlten Sendung ‚18 Dakika‘, die das öffentliche Gewissen zutiefst verletzt und gesellschaftliche Sensibilitäten missachtet haben, eine entsprechende Untersuchung gegen den betreffenden Rundfunksender eingeleitet. Dies wird der Öffentlichkeit respektvoll mitgeteilt.“