RTÜK-Vorsitzender Şahin äußert sich zur „IBB-Untersuchung“
Der Vorsitzende des Rundfunk- und Fernseh-Oberrates (RTÜK), Ebubekir Şahin, teilte mit, dass die Berichterstattung über die Ermittlungen wegen „Terrorismus und organisierter Kriminalität“ gegen die Stadtverwaltung Istanbul (IBB) geprüft werde und dass gegen Rundfunkanstalten, die gegen die gesetzlichen Bestimmungen verstoßen, Sanktionen in maximaler Höhe verhängt würden.
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Der Vorsitzende des Rundfunk- und Fernseh-Oberrates (RTÜK), Ebubekir Şahin, gab bekannt, dass die Berichterstattung über die Ermittlungen wegen „Terrorismus und organisierter Kriminalität“ gegen die Stadtverwaltung Istanbul (IBB) geprüft werde.
STELLUNGNAHME VON RTÜK
In einer Erklärung über seinen Social-Media-Account betonte Şahin, dass man angesichts der aktuellen Entwicklungen erneut unterstreichen wolle, dass Rundfunkanstalten bei ihren Nachrichteninhalten zwar ihre redaktionelle Unabhängigkeit wahren, dabei jedoch das öffentliche Interesse und den gesellschaftlichen Frieden berücksichtigen müssten.
WARNUNG AUSGESPROCHEN
Şahin wies darauf hin, dass die Berücksichtigung der Erklärungen der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul und anderer offizieller Quellen ein Gebot der Rechtsstaatlichkeit sei. Er erklärte: „Es ist von großer Bedeutung, dass Nachrichtensprecher und Programmkommentatoren die Ereignisse nicht durch ihre persönlichen politischen Ansichten verzerren, um die Öffentlichkeit korrekt zu informieren und das Vertrauensverhältnis in der Gesellschaft nicht zu schädigen.“
Unter Verweis auf Artikel 8 des Gesetzes Nr. 6112 über die Gründung und Rundfunkdienste von Radio- und Fernsehsendern, der besagt: „Rundfunkdienste dürfen nicht gegen die Grundsätze der Rechtsstaatlichkeit, Gerechtigkeit und Unparteilichkeit verstoßen“, betonte Şahin, dass jede Rundfunkanstalt verpflichtet sei, die in diesem Gesetz festgelegten Regeln einzuhalten.
„DIE BERICHTERSTATTUNG WIRD KONTINUIERLICH ÜBERPRÜFT“
Ebubekir Şahin fügte hinzu: „Die durchgeführten Ermittlungen bewegen sich vollständig im rechtlichen Rahmen, und die Berichterstattung wird von unseren Monitoring-Experten kontinuierlich überprüft. Wir erinnern daran, dass gegen Rundfunkanstalten, die gegen die gesetzlichen Bestimmungen verstoßen, Sanktionen in maximaler Höhe verhängt werden, und danken allen Medienunternehmen, die sicherstellen, dass unsere Bevölkerung korrekte und unparteiische Nachrichten erhält.“